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I V A     L A S    V E G A 😎

 

 

Auf gehts in diese verrückte Stadt, aber erst einmal steht die Fahrt an …. und die ist nicht ganz ohne, also anschnallen bitte, auf gehts!
Nachdem wir uns die Westernstadt Calico angesehen haben, ging es los.

Tschüss Calico

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Unsere Route:

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Schaut sie euch ganz genau an!

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Ca 235 km. Meiner Meinung nach auch fast die Höchstgrenze von Kilometern, welche man bei einem entspannten Roadtrip im Camper pro Tag fahren sollte.

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Doofie lief zur Höchstform auf ……

Das ist die Route, welche wir fahren sollten, obwohl ich extra noch alle Kartenmaterialien runter geladen habe …..

Ich dachte mir schon, dass da irgendetwas nicht stimmen könnte,…. alle Autos fuhren zielstrebig den Highway Richtung Las Vegas. Keine Umleitung, keine Baustellenankündigung.
Also folgte ich dem Strom und war sehr gespannt, was mir Doofie anzeigen würde, wenn ich an dem Punkt, an welchem ich abbiegen solle, vorbei gefahren wäre…..

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Das Ergebnis:

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Bitte wenden!!! …… Ähm, wie bitte?????

Ich glaube, irgendetwas ist da beim Karten runterladen schief gegangen ….

Ich ignorierte Doofie und fuhr den Schildern nach – und, Überraschung, konnte bis Las Vegas durchfahren!

Ein paar Fotos von unterwegs:

Eine gut ausgebaute Strasse durch die karge, leicht hügelige Wüstenlandschaft…..

Viel zu sehen gab es für die Kinder nicht. Sie saßen am Tisch, spielten, malten und zwischendurch sangen wir auch mal unser Lied.

Wir hatten uns ein eigenes Lied ausgedacht, welches wir immer wieder während der Fahrten gesungen haben.

Nach der Melodie von dem alten Schlagerhit “Hello again” sangen wir “On the Road again, wir sind wieder on the Road again, und wir fahren viele Meilen ab, doch der Weeeeeeg ist das Ziiiiieeeeel” usw, 3 Strophen hatten wir zum Ende von unserem Roadtrip und wenn wir das Lied heute, ein paar Wochen nach unserer Tour, singen, dann ist alles wieder da: Wie wir im Wohnmobil sind, die Strassen entlang fahren, die manchmal fast unendlichen Weiten bestaunen, immer wieder anhalten, um uns die Landschaft in Ruhe anzusehen, von den Picknickpausen am Strassenrand vor grandioser Kulisse, von diesem unbeschreiblichen Gefühl von Freiheit …….

Und wir sind uns einig: So eine Tour würden wir sofort wieder machen!

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Klar gibt es schon so ähnliche Lieder, wie zum Beispiel dieses hier: Willie Nelson – On the Road Again  Aber das war UNSER Lied, unser eigenes! Getextet von den Kindern und mir, während wir die Meilen abgecruist sind.

Karge Hügellandschaft.  Wir wohnen sehr ländlich im Münsterland, gar nicht weit weg vom Teutoburger Wald. Eine Landschaft so ganz ohne Bäume ist für uns daher doch recht ungewohnt

Na gut, manchmal gab es ein paar kleinere Bäume am Strassenrand

Das ist tatsächlich ein Ortsname!   Zzyzx . Fragt mich nicht, wie man das ausspricht. …. Zum Glück muss ich nur schreiben und das nicht vortragen 😉 😀

Die Fahrt war nicht ohne. Denn es war extremst windig! An den Strassen gibt es keine Bäume, keine Gebäude, keine größeren Büsche – und so kann der Wind nahezu ungehindert über die Landschaft und über die Strasse fegen – und der Camper bietet dem Wind leider viel Angriffsfläche. Das war zum fahren sehr schwierig, denn immer wieder gab es starke, unerwartete Windböen, welche den Camper gefühlt fast von der Fahrbahn wehten. Solche extremen Winde sind auch dort wohl ungewöhnlich, wie mir mehrere Einwohner erzählten. Oft wurde auf mobilen Strassenschildern vor diesen Windböen gewarnt….. Obwohl die Strasse frei und gut ausgebaut war, fuhren wir langsamer, denn mir war das sonst viel zu riskant,…..
Aber es war sehr anstrengend, so zu fahren …..

Tolle Wolkenformationen! Aber sie zeigen, wie stark der Wind pustete,…. Foto: Nina, aus dem Wohnmobilfenster

Obwohl es sehr windig war, war es so warm, dass die Strasse am Horizont schon flimmerte

Noch 72 Meilen …..

Manchmal wirke das alles schon fast surreal

Die Stadt am Horizont ist Prim, die erste Stadt hinter der Grenze Kalifornien – Nevada. Gleich würden wir Kalifornien also verlassen.
In Prim gibt es drei Hotels, Casinos, ein Outlet und eine große Achterbahn. Fährt man von Nevada nach Kalifornien, hat man hier die letzte Gelegenheit für Glücksspiele.

Foto: Nina
Fast wie ein Mini – Las-Vegas.
Bis nach Las Vegas sind es nun nur noch ca 70 km.

Welcome to Nevada!

Die Strasse ging langweilig weiter, gut ausgebaut, fast nur geradeaus ….

Aber dann …. dann kam endlich der magische Moment, wo am Horizont Las Vegas auftauchte! Wow!!!

 

Hotels, welche man aus den Werbeprospekten kennt, tauchen plötzlich vor einem auf!  Wir konnten es kaum glauben! Wir sind wirklich in LAS VEGAS !!!!!

New York New York, Excalibur, Luxor …. Wow!

Wir hatten heute eine kleine Besonderheit auf unserem Wohnmobil- Roadtrip, denn zum ersten und einzigen mal würden wir nicht auf einem Campingplatz übernachten. In Las Vegas gibt es ein Hotel mit Aussichtsturm und wie ihr inzwischen vielleicht wisst, liebe ich Aussichtstürme – Als Hotelgast kommt man für ein paar Dollar auf den Turm –  da konnte ich dann nicht wiederstehen.

Wenn ihr genauso gerne Reiseprospekte durchstöbert oder Reiseberichte lest, wisst ihr nun schon, um welches Hotel es sich handelt:
Das Stratosphere Las Vegas

Vor allem ist es nicht nur irgendein Aussichtsturm – mit ca 350 Metern ist es der höchste freistehende Aussichtsturm der USA!

Die Lage ist etwas ungünstig, wenn man den Strip besuchen will, aber die Bushaltestelle oder die Metrostation sind direkt vor der Tür.

Ich hatte das Hotel x-mal kontaktiert, ob ich mit dem Camper am Hotel parken kann, aber ohne Erfolg. Es gab keine Rückmeldung. Auch über Booking, worüber ich das Hotel gebucht hatte, bekam ich nicht heraus, wie es mit Parkplätzen aussieht. Daher war ich doch etwas nervös, ob ich denn nun dort parken kann oder nicht,…

Aber: Die ganze Sorge war unbegründet, direkt gegenüber vom Stratosphere gibt es einen großen, abgesperrten Parkplatz, wo wir auch unseren Camper parken durften.

Es war ein seltsames Gefühl, als wir ihn dort abgestellt hatten, unsere 7 Sachen zusammen packten und den Camper verliessen …. der Camper war schon wie ein zu Hause für uns, und nun liessen wir ihn da so alleine auf dem Parkplatz zurück,…..

Als wir nach Las Vegas fuhren, dachte ich so bei mir, dass es eigentlich schade sei, dass ich den Kindern nicht einmal ein typisches Casino zeigen kann.

Doch schon direkt nach dem Betreten vom Stratosphere Hotel wurde ich eines besseren belehrt, denn wir standen mitten im Hotel-eigenen Casino! Fast jedes Hotel hat in Las Vegas ein Casino, dass man aber dadurch laufen muss, wenn man nur einchecken will, war mir neu.

Die Kinder waren fasziniert von den vielen Automaten. Alles blinkte bunt, machte lustige Geräusche. Spielen darf man aber nicht, wenn man Kinder dabei hat! Erst ab 21 darf man sein Glück versuchen.

Eingangsbereich zum Hotel, Aussichtsturm und Casino

Und das ist er – ich freute mich jetzt schon, heute Abend dort hoch zu fahren!!

 

Übrigens: An den Seilen, die ihr da seht, kann man sich abseilen, später gibts dazu noch einen Link, was es da oben noch alles gibt, was es kostet und wo man es buchen kann 😉

 

Durchs Casino zur Rezeption.

Ich hatte ein Zimmer mit Strip-View  gebucht, das kostete zwar etwas mehr, aber ich hoffte auf eine schöne Aussicht

Unser Zimmer, Zimmer 15054 in der 15. Etage

Und die Aussicht,…… Stripview hatte ich mir anders vorgestellt,…… ich war etwas enttäuscht ….

Wir stellten unser Gepäck ab, aßen eine Kleinigkeit und dann ging es los, wir wollten jetzt endlich Las Vegas erkunden!

Las Vegas ist die größte Stadt vom US-Bundesstaat Nevada.
Auf 340 qkm kommen ca 615000 Einwohner.
Bekannt ist Las Vegas für die vielen Casinos und für die Wedding Chapels, da Nevada unkomplizierte Eheschließungs- und Scheidungsgesetzte hat.
Viele bekannte Künstler haben in LV ihre Shows, zum Beispiel Celine Dion oder David Copperfield, aber auch Elvis und Frank Sinatra hatten seinerzeit ihre festen Shows in LV.
Jährlich besuchen ca 40 Millionen Reisende diese verrückte und schrille Stadt
Partnerstädte sind:
* An San, Südkorea
* Huludao, China
* Pernik, Bulgarien
* Phuket, Thailand
* Angeles City, Philippinen
* Pamukkale, Türkei  (Das hat mich übrigens am meisten überrascht 😉 )

Am allermeisten freute ich mich auf die Wasserspiele am Bellaggio heute Abend, das sollte unser Tageshighlight werden.

Wenn ich da geahnt hätte, was uns an diesem Nachmittag / Abend in Las Vegas erwarten würde, hätte ich an dieser Stelle den Tag spontan anders geplant,….. aber ich wusste es nicht, leider leider leider,……..

Dazu aber später,……

Wir gingen zur Monorail-Station. Die Bushaltestelle wäre zwar näher gewesen, aber in irgend einem Bericht habe ich gelesen, dass man von der Monorail aus eine nette Aussicht hat.

Diese bezahlt man allerdings auch gut, um die 20 USD zahlte ich für unsere Tickets. Im Nachhinein hätten wir ganz normal den Bus nehmen sollen, mit einem Tagesticket. Das hätte uns ein paar Dollars und viele Schritte erspart ……

Sollte ich irgendwann wieder nach Las Vegas kommen, werde ich das auf jeden Fall so machen. Der Bus fährt alle 15 Minuten und man kommt so wirklich bequem an alle wichtigen Punkte vom Strip, inkl. das Las Vegas Welcome- Sign. Ausserdem gibt es in den Bussen Gratis-WLAN.

Wir sind, obwohl wir Monorail, Bahn und Bus genutzt haben, übrigens an diesem Nachmittag knapp 26.000 Schritte gelaufen!!!!!

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Klischee lässt grüssen, auf dem Weg zur Monorailstation sahen wir eine der vielen Wedding-Chapels und die passenden Limousinen davor . Fehlte nur noch Elvis,…. 😉

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Website der Las Vegas Monorail: http://www.lvmonorail.com/

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Fotos von der Fahrt mit der Monorail:

Da kommt sie!

Der goldene Trump-Tower

Der Turm ist der Aussichtsturm von unserem Hotel

Der High Roller – das 2014 eröffnete Riesenrad ist das größte der Welt!!!!  Mit seiner Höhe von 168 Metern bietet es eine spektakuläre Aussicht aus den Strip

Der High Roller hat eine eigene Monorail-Station.

In einer Kabine passen bis zu 40 Passagiere, die Fahrt dauert ca 30 Minuten.
Eine Fahrt mit dem Riesenrad kostet am Tag 27 USD und nach Anbruch der Dunkelheit 37 USD. Wenn man sich nicht in die teils lange Warteschlange einreihen möchte, kann man den 60 USD teuren Expresspass kaufen.

Wir haben uns gegen das Riesenrad entschieden, da wir ja am Abend auf “unseren” Aussichtsturm gehen wollten.

Mit der Monorail fuhren wir komplett durch, bis  zum Excalibur / New York New York.

Von dort wollten wir uns das Luxor Hotel ansehen und natürlich das Las Vegas Welcome Sign.

Zu laufen waren das knapp 3 km.

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Wir stiegen aus der Monorail an der Endstation aus und liefen Richtung Strip.

Die Kinder entdeckten die Freiheitsstatue vom New York New York Hotel.

“Mama, Doofie hat uns gar nicht nach Las Vegas geführt, sondern nach New York!!” riefen sie laut lachend

Passender Pullover für diese Kulisse

Mehrspurige Strassen entlang vom Strip – um sie zu überqueren, nutzt man die Fußgänger-Brücken

Ich mutiere noch zur Selfie-Queen 😉

Die wichtigsten Dinge griffbereit: Sein Glücksbringerhund, welchen wir letztes Jahr in der Schweiz gekauft haben und seine Fahrkarte für die Las Vegas Monorail

Vom New York New York ging es Richtung dem Hotel Luxor. Hätte ich gewusst, was uns am Abend erwarten sollte, hätte ich spätestens genau an diesem Punkt unseren Tagesplan ändern müssen,….. Hätte hätte,…… 🙁

“Ohhhh nein, Doofie hat uns noch dööfer geführt, jetzt sind wir auch noch in Ägypten!”

Jana: “Die Sphinx ist ja gar nicht echt, guckt euch mal die Nase an, die ist noch ganz!”
Marc: “Ja, weil Obelix noch nicht hier gewesen ist!”

Für die, die es nicht wissen: Obelix war es, der damals die Nase der Sphinx zerstört hat. Seltsamerweise steht das in keinem Geschichtsbuch 😉

400 Millionen Dollar kostete der Bau vom Luxor, 6000 Arbeiter bauten diesen imposantem Hotelkomplex in grad mal 18 Monaten!

107 Meter ist die Pyramide hoch – genau wie die nebenanliegenden Towers besteht sie aus 30 Stockwerken.

Die Zimmer direkt in der Pyramide sind etwas günstiger als die Zimmer in den Towers, da diese neuer und moderner sind, insgesamt gibt es 4400 Zimmer, davon sind 236 exclusive Jacuzzi-Suiten. Damit liegt das Hotel Luxor auf Platz 6 der größten Hotels der Welt.

Vor dem Hotel steht die Nachbildung der Sphinx im Maßstab 1:2

Das Hotel Luxor ist genau wie das Hotel Excalibur und das Mandala Bay seit 2004 im Besitz der MGM-Mirage-Group.

In der Pyramide

Die Sphinx als Nachbau von dem ursprünglichen Original (Bevor Obelix dort war 😉 )

Die Kinder waren gut drauf, obwohl uns schon fast die Füße weh taten. Wir waren vormittags in Calico ja auch schon viel gelaufen!
Aber es war alles so spannend, dass wir unsere Füße manchmal fast “vergaßen”

Trotzdem würde ich beim nächsten mal die Stationen mit dem Bus abfahren; beim laufen sieht man zwar vieles, aber man verliert auch Zeit. Gerne wäre ich zB mit den Kindern ins Venetien gegangen, aber das wäre dann zu spät geworden,…..

Weiter ging es zum Las Vegas Welcome Sign!

Da ist es – so sieht es übrigens von hinten aus

Lage:

Direkt am Flughafen. Damals lag der Flughafen übrigens weit ausserhalb von Las Vegas , inzwischen ist er fast mittendrin

Wer ein Foto mit dem bekannten Sign möchte, muss sich hinten anstellen.

Direkt am Sign gab es einen Mann, welcher die Touris mit deren eigenen Kameras vor dem Sign fotografierte.

Wir beobachteten das eine Weile, konnten aber nicht herausfinden, was er für diesen Service nimmt.

Daher haben wir vorsichtshalber mal nachgefragt, als wir an der Reihe waren. Immerhin hat man ja schon oft von Abzocke gehört …..

Zu unserer Überraschung hat er aber keinen festen Preis. “Ein Trinkgeld. Soviel, wie ihr möchtet!” sagte er.

Ich drückte ihm meine kleine Kamera in der Hand und er sagte, wie wir uns hinstellen sollen und fotografierte drauf los. Auch von jedem einzelnen von uns machte er Fotos. Insgesamt waren wir nach ca 2-3 Minuten fertig

Danach haben wir uns zusammen die Fotos angesehen, ob wir denn auch zufrieden seien. Ja, das waren wir und drückten ihm 5 USD in die Hand.

Manchmal sieht man in Discountern Reiseprospekte und vor kurzem stand eine Reise nach Las Vegas auf dem Titelblatt mit eben genau diesem Welcome to Las Vegas – Sign auf dem Titelbild. Jana hat sich direkt 3 Stück davon mitgenommen, weil sie so glücklich darüber war, dort auch schon gewesen zu sein. Eins bekam dann ihr Papa, eins Oma und Opa und eins liegt nun im Kinderzimmer

Das Las Vegas Sign ist direkt am Flughafen und die ganze Zeit sah man die starteten Flugzeuge. Das muss toll sein, wenn man auf der richtigen Seite sitzt und dann diesen Panoramablick auf den Strip hat!

Wir liefen zurück Richtung Bellaggio. Unterwegs machten wir aber einen Essensstop, schrieben unseren Freunden und Familie zu Hause, schickten Fotos und stärkten uns für die nächsten Stunden.

Es war richtig heiß, um die 29 °C – 30 °C , selbst der starke Wind war warm und fühlte sich fast wie aus dem Fön gepustet an

“Hey Kinder, es ist so heiß, dass ich schon rosa Elefanten sehe!” –   “Mama, da ist wirklich ein rosa Elefant! Wir sind in Las Vegas, da gibt es ALLES!”

Hinten links sieht man die Pyramide vom Luxor

Gleich würden wir am Bellaggio die Wasserspiele sehen!!!!

Vorher schauten wir uns aber das Excalibur an.

Das Drei-Sterne-Hotel wurde 1990 eröffnet und ist im Stil einer mittelalterlichen Burg gebaut.

Im Hotel gibt es 4000 Zimmer, natürlich ein Casino, sechs Restaurants, 2 Pools – und tägliche Ritterspiele sowie zweimal pro Abend eine Rittershow und das Abendmahl im Stil der Tafelrunde von König Arthur

Am Luxor stiegen wir in die kostenlose Metro und fuhren bis zum Excalibur, immerhin knapp 1/2 km laufen gespart und mal etwas sitzen, ….. unsere Füße qualmten schon fast 😉

Das Excalibur. Wenn wir noch einmal nach Las Vegas kommen, möchten die Kinder hier übernachten, sie waren restlos begeistert von dieser Architektur

Wieder führt der Weg durchs Hotel-Casino

Die Architektur der Burg zieht sich auch innen weiter.

Weiter ging es den Strip entlang, u.a. am New York New York vorbei

Obwohl wir wirklich viel gelaufen sind, waren die Kinder immer noch gut gelaunt. Es gab aber auch viel zu entdecken, langweilig war es nicht einen Meter

Anlehnung an die  Brooklyn Bridge am New York New York Hotel. Da werden Erinnerungen an meinen New York Trip im Dezember wach

 

Jana hatte ihre Kiddy Zoom* mitgenommen, denn sie hoffte, in Las Vegas irgendwelche von ihren geliebten Comic-Stars zu treffen

 

 

Video (in HD)

 

 

 

 

b

Sie war nur am fotografieren – woher hat sie das nur?? 😉

Kinder, da ist Pikachu!!!! Los, werft einen Ball, bevor er weg ist!

 

Wieder ein kurzes Video (in HD)

Wir nähern uns dem Bellaggio mit seinen Wasserspielen!!

Erinnerungsfoto mit Pikachu. Auch hier zahlt man wieder, was man möchte. Keine Spur von der angeblichen Abzocke, wie man es sooft von Las Vegas gehört hat

 

Und dann standen wir an dem großen Wasserbecken am Bellaggio.

Es war frisch geworden, seitdem die Sonne weg war und der Wind begleitete uns den ganzen Tag über schon.

Wir suchten uns gute Plätze, um das Wasserbecken herum warteten viele ebenso gespannt wie wir, dass es endlich losgehen würde

Wir warteten und warteten ……

…. und warteten ……

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Aber ….. nichts passierte.

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Nach über 1/2 Stunde kam eine Durchsage:

Wegen des starken Windes würde es an diesem Abend keine Wassershow mehr geben.

……

Ne, oder….?! Das ist doch nicht wahr ……..

Ich hätte losheulen können, ….. das sollte doch eines unserer Highlights auf diesem Roadtrip sein …..

Fragende Gesichter auch um uns herum, viele verliessen ihren Platz und auch wir gingen dann irgendwann traurig und enttäuscht Richtung Bushaltestelle.

Jetzt hatten wir endlich mal keinen Regen, und dann macht uns der Wind so ein tolles Erlebnis kaputt ….. das ist doch nicht fair,…..

Auch die Kinder waren traurig, denn ich hatte ihnen im Vorfeld Fotos und Videos gezeigt und sie haben vor Beginn der Reise erzählt, dass wir einen riesigen Springbrunnen ansehen würden.

Hintergrund:

In Las Vegas herrscht extreme Wasserknappheit. Die Bewohner dürfen z.B. nur 1x die Woche ihren Rasen wässern und auch nur an bestimmten Wochentagen. Weil das natürlich nicht reicht, gibt es inzwischen Firmen, welche die braunen Rasenflächen mit grüner Farbe ansprühen.

Und auch die Wasserspiele vom Bellaggio müssen sich an gewisse Gesetzte gegen Wasserverschwendung halten. So werden die Fontänen immer so berechnet, dass kein Tropfen das Wasserbecken verlässt.

An diesem Abend war das wegen dem Wind aber leider nicht möglich, daher fanden sie gar nicht statt …..

Ja, ich war mega enttäuscht,…..

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Abschieds-Erinnerungsfoto

Wir liefen zurück zur Bushaltestelle und trafen unterwegs auf Olaf und Micky Maus – für ein freiwilliges Trinkgeld konnte ich die Kinder mit ihnen fotografieren

 

Im Bus gab es Gratis WLAN und wir verschickten wieder einmal ein paar Fotos nach Deutschland

Zurück am Hotel gab es dann aber zumindest das andere Highlight: Die Fahrt auf den Aussichtsturm.

Dort oben kann man nicht nur die Aussicht geniessen – Adrenallin – Junkies kommen da auch voll auf ihre Kosten:
http://www.stratospherehotel.com/TowerExperience

Die Preise für die Aussichtsplattform:

20  USD pro Person, für Gäste des Hotels jedoch nur 5 USD.

Es gibt auch eine Aussen-Plattform – natürlich war diese geschlossen, wegen dem Wind….. * seufz *  Auch die Fahrgeschäfte fuhren an dem Abend nicht,…..

Von innen kann man durch die schrägen Panoramafenster aber auch den Ausblick auf Las Vegas aus 270 Metern Höhe geniessen – die Kinder waren genauso geflasht von der Aussicht wie ich!

Das lohnt sich wirklich, wobei ich auch gerne mit dem Riesenrad gefahren wäre,….. Ja, ich muss definitiv noch einmal nach Las Vegas, dann aber für ein paar Tage – es gibt da auch mit Kindern bedeutend mehr zu sehen und zu erleben, als ich es anfangs vermutet hätte.

Fotos mit Stativ konnte ich hier allerdings vergessen, dafür spiegelte sich alles viel zu sehr in den Scheiben und ach ja, das Stativ musste ich ja auch unten abgeben,…..

Ein Meer aus Lichtern lag uns zu Füßen

 

Der Lichtstrahl mittig kommt von der Spitze vom Luxor-Hotel (von der Pyramide)

Dann ging es durchs Hotel zurück in unser Zimmer

Das wars! Ein aufregender Tag ging zu Ende. 

Fix und alle, aber voller toller Eindrücke fielen wir ins Bett …..

Für morgen stand Valley of Fire und der Zion Nationalpark auf unserem Programm!

Ich hoffe, ihr seid dann wieder dabei!!!!

Gute Nacht zusammen!!!!

 

 

*) VTech hat mir die Geräte zum ausprobieren zugeschickt. Dafür einen herzlichen Dank an VTech!!! Die Gestaltung von diesem Bericht oder den Ablauf von unserem Roadtrip hat das aber in keinster Weise beeinflusst. Auch bekomme ich kein Geld dafür.

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USA - Roadtrip an der Westküste

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