Monterey (Kalifornien)

Whale Watching Tour und der malerische 17-Mile-Drive

 

Guten Morgen aus Monterey / Kalifornien!

Der letzte Bericht war etwas kürzer, dafür gehts auch jetzt schon weiter 🙂

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Heute waren wir wieder früh auf den Beinen, denn wir hatten einiges vor.

Wir verliessen schon zeitig den Campingplatz und fuhren zum Hafen. In der Hoffnung, Wale zu sehen, buchten wir eine Tour bei einem der vielen Whale-Watching-Anbieter.

Gebucht haben wir unsere Tour hier:

http://www.chrisswhalewatching.com/index.php/reservations

 

 

Es gibt am Hafen von Monterey einen extra Parkplatz für Wohnmobile.

 

Wir waren zeitig da und konnten in Ruhe Richtung Pier laufen.

Die Luft war klar und man hörte überall die Seehunde.

Wir waren aufgeregt: Vielleicht würden wir gleich Wale sehen – in freier Wildbahn, in ihrem natürlichen Lebensraum …..  hoffentlich würden wir Glück haben und welche sehen.

Es kommt leider immer wieder mal vor, dass man bei einer Whale Watching Tour leider keine Wale sieht.
So wie wie bei der Delfintour vor 2 Jahren auf den Malediven, als wir auch nach 4 Stunden Fahrt mit dem Katamaran auf dem maledivischen Meer leider noch nicht einen einzigen Delfin gesehen hatten ….

Bei den Whale Watching Touren zeigen sich die meisten Anbieter aber dann großzügig – sieht man auf einer Tour keinen Wal, bekommt man Tickets für die nächste Tour

 

Der Strand von Monterey.

 

 

Der Hafen von Monterey:

 

 

 

 

 

 

Auch soetwas gibt es in den USA, ähnlich wie die Hotels, welche es weltweit immer häufiger gibt, in denen keine Kinder gestattet sind.

Obwohl ich selbst dreifache Mutter bin, muss ich sagen, dass ich damit kein Problem habe.
Ich habe es selber schon erlebt, dass ich irgendwo in einem Restaurant saß und dort zwei Kinder die ganze Zeit laut schreiend und tobend zwischen den Tischen entlang gerannt sind und dann allen Ernstes ihre Wasserpistolen nutzten, um sich damit abzuschiessen – nur dummerweise trafen sie dabei auch andere Restaurantbesucher. Die Eltern? Haben in Ruhe gegessen und ignorierten die verärgerten Blicke der anderen Gäste – solange, bis einer der Kellner eingeschritten ist,……

So ist das eine klare Ansage direkt am Eingang und es gibt immer genug Alternativen.  🙂 

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Preise:

Erwachsene: 37 USD

Kinder unter 12: 22 USD

 

Die Sonne schien und der Himmel war fast strahlend blau. Ideales Wetter für eine Bootstour.

…. Dachte ich …..

…. wie naiv ,…

 

Als wir den Hafen verließen, sahen wir unzählige Otter und Seehunde.

 

 

Seehunde und Otter

 

 

 

Erinnerte mich an “Die kleine Meerjungfrau” in Kopenhagen 😉

 

 

Kaum ein Stein war noch frei

 

 

 

 

Der Wind sorgte für hohe Wellen und die ersten 30 Minuten waren noch ganz lustig. Wir flogen über die Wellen, das Boot sprang auf und ab und auch die Kinder hatten einen Riesenspaß. “Das ist wie Achterbahnfahren auf dem Meer” ….

 

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Kleines Video, wie immer in HD – Qualität

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Leider sieht man auf dem Video nicht, dass das Boot in einer Tour hoch und runter ging. Man kann es an meiner wackeligen Kamera-Haltung erahnen. Meine Beine wurden allerdings auch bald wackelig,…..

 

Irgendwann wurde das Boot dann aber langsamer und wir sahen in der Ferne Wale! WALE ! Auch wenn man fast immer nur die Rückenflosse und die Schwanzflosse sah, konnte man erkennen, wie riesig sie sind. Wir waren geflasht und freuten uns wie Bolle!

Direkt am Boot haben wir auch Delfine gesehen.

Mit der Kamera war ich leider nicht immer so schnell wie die Wale, denn man wusste nie genau, wo sie auftauchen.

 

Auf dem Weg zurück zum Hafen

 

 

Obwohl das alles unvergessliche Momente waren, haben wir drei Kreuzzeichen gemacht, als wir wieder im Hafen waren. Den Mädchen und mir war soooo schlecht, nur Marc ging es gut (zum Glück wenigstens ihm)

Wir sind zum Wohnmobil gegangen und haben erst einmal etwas getrunken und etwas am Tisch gesessen ….. Ich hatte das Gefühl, noch immer auf See zu sein, alles schaukelte.

Nach einer Weile waren wir bereit für die Weiterfahrt.

Ziel:

Der berühmte 17-Mile-Drive

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Der 17-Mile-Drive liegt im Westen von Monterey. Es ist eine Panoramastrasse, die sogar teilweise direkt an der Küste entlang führt, aber auch vorbei an Villen und Golfplätzen.

Wer den 17-Mile-Drive befahren möchte, muss 10 USD bezahlen. Der Nationalpark-Pass gilt hier nicht.

Anwohner und Gäste von den Wohngebieten dort zahlen keine 10 USD, auch Radfahrer und Fußgänger sind von der Gebühr befreit. Motorräder sind auf dem 17-Mile-Drive nicht erlaubt.

Die Strasse ist teilweise sehr schmal und ich war froh, dass mir nicht allzuviel Gegenverkehr entgegen kam.

Die Aussicht war sehr schön, wobei mich das mit der felsigen Küste etwas an die Bretagne erinnerte.

An einigen Stränden am 17-Mile-Drive gab es Seehunde.

 

Die Strasse Richtung 17-Mile-Drive

 

 

 

 

 

 

 

Ein HD – Video

 

 

 

Schmale Strassen teilweise ….. Aber selbst mit dem Wohnmobil kein Problem, diese wunderschöne Strecke entlang zu fahren

 

 

Er gilt als einer der schönsten Aussichtspunkte – aber er war geschlossen …… Wie schade …..  🙁

 

 

 

  

 

 

Der wohl berühmteste Punkt auf dieser Strecke ist der “Lone Cypress” – Point. Hier widersteht seit 250 Jahren “die einsame Zypresse” den Stürmen vom Pazifik, inzwischen wurden jedoch ein paar Schutzmaßnahmen ergriffen, um das Symbol der “Pebble Beach Company” zu schützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende vom 17-Mile-Drive könnte man rechts abbiegen, um die Strasse entlang der Pacific-Küste zu fahren, durch den Malerischen Ort Carmel immer Richtung Big Sur, dem schönsten Teilstück vom Pacific Highway No1

Könnte man ….. wenn die Brücke dort nicht eingestürzt wäre …… Ich hatte Tränen in den Augen, genau das war seit Jahren mein Traum, genau diese Strasse.
Das Wetter heute wäre perfekt, blauer Himmel, null Nebel und das Meer leuchtete in den verschiedensten Blau- und Türkistönen.

Aber ich musste links abbiegen, um dann durch das kalifornische Hinterland Richtung Morro Bay bzw San Simeon zu fahren ….. 

Nun war ich endlich dort, so nah –  aber zwischen mir und meinem Traum lag eben jene eingestürzte und nicht befahrbare Brücke,……

Unsere Strecke:

 

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Gegen 16 Uhr waren wir auf besagter Strasse Richtung Morro Bay bzw Richtung San Simeon.

 

 

Aber dazu schreibe ich im nächsten Bericht 🙂

 

Danke fürs mitreisen, ich freue mich, wenn ihr beim nächsten Bericht auch wieder dabei seid 😀

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Alle bereits veröffentlichen Berichte zu unserem US- Roadtrip :

 

USA - Roadtrip an der Westküste

 

 

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