San Francisco

Ort: San Francisco: Muir Woods, Pier 39,  Lombard Street

Gelaufene Schritte: 16.219

Ich werde den Bericht wegen der Foto-Flut in 2 Teile unterteilen.

Mir wurde geschrieben, dass es schon beim Los Angeles Bericht teilweise Probleme beim Laden gab – und in SF hat meine Kamera fast geglüht 😉

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Unsere 1. Nacht im Camper ist vorbei. Es war ur-gemütlich, denn man hörte den Regen aufs Dach prasseln und das Wohnmobil wurde leicht vom Wind hin- und hergewogen.

Wir haben alle richtig gut geschlafen, der Jetlag ist nun wohl endgültig vorbei.

 

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Gefrühstückt haben wir draussen, der Regen war vorbei und zudem hatten wir direkt neben dem Camper einen Picknicktisch.

Gemütlich war es aber nicht, denn der Wind pustete uns fast den Aufschnitt vom Brot …. und es war kaaaaaalt,……

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Die Kinder hatten sich im Walmart ausserdem Cornflakes ausgesucht.

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Typische Milchpackung – zudem ist die Milch mit Vit D angereichert

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Aber ihr Fazit:

“Mama, das schmeckt nicht, das ist viel zu süß!”

….. Ich dachte mich verhört zu haben.

“Euch ist etwas ZU süß?! Das geht?”

“Mama, probier mal, das ist süßer als Zucker!”

Das meine Kinder so etwas jemals sagen würden hätte ich vorher auch nicht geglaubt…

Für den heutigen Ausflug nach San Francisco zogen Nina und ich uns extra unsere zerrissenen Jeans an. Bei mir fehlt jetzt nur noch Hawaii. 😉 

Wir mussten uns etwas beeilen, denn wir hatten eine Tour gebucht.

Gebucht bei GetYourGuide sollte sie von Grayline durchgeführt werden.

Weil der Shuttle vom Campingplatz so früh nicht fuhr, mussten wir mit dem Taxi zum Treffpunkt fahren, dieser war zentral in SF am Büro von Grayline.

Leider fing es wieder an zu regnen und es war richtig kalt.

Frust machte sich bei mir breit ….. meine persönliche Regenwolke findet mich einfach überall, egal, wo ich bin ….. menno

Nina grinste schon wieder. Für sie ist das langsam ein Running-Gag, dass ich im Urlaub immer Regen habe, selbst in der Wüste von Qatar hat es bei unserem Besuch geregnet,……

Im Vorfeld unserer Reise hatte ich einige Reiseberichte von San Francisco gelesen, und in zwei Berichten hatten die Reiseblogger wegen des Wetters nicht ein einziges mal freie und klare Sicht auf die Golden Gate Bridge.

Eine Reisebloggerin war 5 Tage in SF, konnte aber nicht einmal im Ganzen die Golden Gate Bridge sehen und ich fürchtete, dass uns das nun auch blühte, denn die Regenwolken hingen extrem tief und wir hatten nur 2 Tage in SF.

Aber dieses Wetter ist gar nicht so untypisch für die Pazifik-Küste nördlich von Los Angeles.

Und es muss wettertechnisch nicht immer Regen sein, was einem den Tag echt versauen kann, die Erfahrung würden wir in den kommenden Tagen auch noch machen, vor allem in Las Vegas …..

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Pünktlich um 9 Uhr waren wir am Startpunkt für unsere Stadtrundfahrt und freuten uns auf unsere 8-stündige Tour, welche uns neben den Highlights von San Francisco auch über die Golden Gate Bridge zum Mammutbaum-Wald führen sollte.

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Ich hatte den Kindern im Vorfeld schon einige Sehenswürdigkeiten von San Francisco in einem Reiseführer gezeigt, sie freuten sich am meisten auf die Golden Gate Bridge und auf die Mammutbäume, ich freute mich auf den Golden Gate Park und auf die Painted Ladies und dem kleinen Park davor – die Aussicht auf die alten, schönen Häuschen mit der modernen Skyline im Hintergrund ist (neben der Golden Gate Bridge natürlich) eines der bekanntesten Fotomotive der Stadt.

Aber ….. im Büro gab es eine sehr enttäuschende Neuigkeit: Die Tour fällt aus, wegen Regen.

Ne, oder…?!

Meine ganzen Reisenotizen zu SF lagen im Camper, da wir ja heute die geführte Tour machen wollte. Ich bekam auch leider im Vorfeld keinerlei Infos, dass die Tour ausfallen würde.

Wir hätten uns heute Morgen Zeit lassen können und mit dem günstigeren Shuttle ins Zentrum fahren können,…..

Hätte hätte Fahrradkette, ……

Ich handelte zumindest eine Tour zu den Muir Woods aus. Und am Folgetag sollten wir eine Stadtrundfahrt bekommen, dann aber ohne die Muir Woods.

Die Muir Woods (Muir Woods National Monument) ist ein Schutzgebiet ca 15 km nördlich von San Francisco. Hier stehen viele Küstenmammutbäume, das ist die höchste Baumart der Erde und sie können bis zu 115 Meter hoch werden! Der höchste Baum in den Muir Woods ist knapp 80 Meter hoch.

Die Tour startete aber erst 1 Std später.
Es regnete, es war kalt. Nach einem kurzen Spaziergang suchten wir uns ein Café  und wärmten uns mit einem heißen Kakao auf. Dazu gab es einen Brownie und einen Schoko-Karamell-Taler für insgesamt 16 USD.

So ein doofes Wetter,…..

Ich glaube, selbst den Tauben war das zu ungemütlich ….

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Aufgewärmt gingen wir dann zurück zum Grayline-Büro.

Um 9 Uhr wurde uns gesagt, dass der Bus um 10 Uhr käme. Aber er kam nicht. Zumindest nicht um 10 Uhr. Und auch nicht wie später versprochen um 10.15 Uhr. ……

Um 10.30 Uhr kam er dann endlich. Wir haben dann also 1,5 Std gewartet,  was ist das bitte für eine Organisation von Grayline?!  Zum Glück konnte ich die Kinder mit kleinen Spielen bei Laune halten (z.B. unser Klassiker “Ich sehe was, was du nicht siehst!” )

Gegen 10.30 Uhr kam dann der Bus. Aber er fuhr nicht direkt zu den Muir Woods, sondern in den kleinen Ort Sausalito. Von dort würden uns ShuttleBusse zu den Muir Woods bringen.

Okeeee…….

Sausalito liegt “gegenüber” von San Francisco bzw auf der anderen Seite und so gab es an diesem Vormittag ein kleines Highlight:

Die Fahrt über die Golden Gate Bridge!

Und: Sie lag nicht im Nebel und auch nicht mehr unter dichten Regenwolken versteckt!

Als wir die Brücke überquerten, war das ein absoluter WOW- Moment! Man kennt die Golden-Gate-Bridge aus vielen Filmen und Serien, aus den Medien und auch aus vielen Reiseberichten.

Jetzt selber über diese Brücke zu fahren begeisterte die Kinder genauso wie mich.

Gerne wäre ich zu Fuß über die Brücke gelaufen, wie im Dezember über die Brooklyn-Bridge, aber das war zeittechnisch nicht möglich.

Unsere Route:

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Die Fahrt über die Golden Gate Bridge!!!

In Sausalito angekommen warteten schon die Shuttle auf uns. In einer etwas chaotisch wirkenden Aktion wurden alle Gäste aus dem großen Bus auf die kleinen Shuttle verteilt und dann ging es die Gebirgsstraße entlang endlich zu den Mammutbäumen.

Auf dem Weg dorthin fuhr man durch das hügelige Hinterland.

Angekommen beim Parkplatz der Muir Woods wurde uns mitgeteilt, wann uns das Shuttle wieder zurückbringen würde. Uns blieben nicht einmal 60 Minuten…..

Das reichte zumindest für einen kurzen Spaziergang durch den Muir Woods, unter den riesigen Mammutbäumen drunterher.

Wir liefen den Loop bis zur 2. Brücke.

Um einen Eindruck von der Größe der Bäume zu bekommen reicht das aber auf jeden Fall schon aus.

Die Kinder bekamen fast Nackenschmerzen vom hoch-schauen. Aber es gab auch noch anderes zu entdecken, denn die gesamte Flora und Fauna ist sehenswert und der kleine Bach rundet das idyllische Bild ab. Es fiel schwer zu glauben, dass man gar nicht weit weg von einer so riesigen Stadt ist.
Die Luft war herrlich und die gut ausgebauten Wege (teilweise aus Holz) ermöglichen auch Rollstuhlfahrern oder Eltern mit Kinderwagen, dieses schöne Fleckchen Erde zu erkunden.

Wichtiger Hinweis: Wer selber ohne geführte Tour zu den Muir Woods möchte, muss wissen, dass die Strasse dorthin für Wohnmobile gesperrt ist.
Der reine Eintritt vor Ort liegt bei ca 10 USD p.P.

Der Eingangsbereich

Hinter dem Eingang hängt ein Querschnitt eines Stammes von einem Küstenmammutbaum, welcher anschaulich das Wachstum und das Alter vedeutlicht

Spuren von einem Brand, welche es regelmäßig in den Redwoods gibt.

Die Mammutbäume sterben dabei aber nicht, selbst wenn nur noch ein Stumpen übrigbleibt – denn aus seinen Wurzeln wachsen kreisförmig neue Sprösslinge, sozusagen genetische Klone und bilden einen sogenannten Familienkreis.
Gegen kleinere Feuer sind sie sogar resistent, sie sondern bei starker Hitze eine Flüssigkeit über die Rinde ab, welche die Rinde bei dem Feuer schützt.
Die kleineren Feuer sind für das Ökosystem ganz nützlich. Pilze und Schädlinge werden abgetötet, während der Mammutbaum gegen kleinere Feuer geschützt ist. Der Wald wird so ausgedünnt und die die Asche ist fruchtbar. Die wochenlangen Feuer, welche regelmäßig in den Sommermonaten wüten, sind aber ein absoluter Albtraum für das Ökosystem.

In den Muir Woods ist es nass-kalt, da die Sonne kaum den Waldboden erreicht – daher unbedingt einen warmen Pullover anziehen!

800 – 1000 Jahre sind diese Bäume teilweise schon alt.

An der Küste wachsen die hohen Mammutbäume. Weiter im Landesinnern wachsen dagegen die dicken Bäume. Der größte Baum der Welt ist der General Sherman Tree, er wächst im Sequoia National Park Nord-Östlich von Los Angeles.

Sozusagen ein Baumhaus

Dick eingepackt mit langärmligen T-Shirt, Pullover, Fleece-Jacke und Jeans-Jacke – gefroren habe ich trotzdem,…..

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Nach unserem Spaziergang durch diesen Wald mit den imposanten Mammutbäumen brachte uns das Shuttle zurück nach Sausalito und von dort sollte uns der Bus zurück zum Ausgangspunkt am Grayline-Büro bringen. Auf der Fahrt nach Sausalito erzählte der Busfahrer von dem nicht vorhandenen Organisationstalent von Grayline und das er hofft, dass unser Bus auch gleich wirklich da ist. Jedoch: Der Shuttlefahrer sollte mit seiner Vermutung Recht behalten, der Bus war nicht da und kam auch nicht. Wieder vergeudeten wir viel Zeit mit warten. Der Shuttlebusfahrer telefonierte mit Grayline, er beschwerte sich, dass die Gäste eine Tour bezahlen und dann ihre wertvolle Zeit mit warten verschwenden müssen ohne zu wissen, ob der Bus denn nun kommt oder nicht.

Der Bus kam nicht.

Und wir hatten keine andere Wahl als auf eigene Kosten zurück nach SF zu kommen.

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Hier liegt Sausalito:

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Von Sausalito aus fährt eine Fähre und legt direkt neben dem Pier 39 an. Unterwegs hat man einen tollen Blick auf die Golden Gate Bridge und auf die Gefängnisinsel Alcatraz.

Fahrplan der Fähre: http://goldengateferry.org/schedules/Sausalito.php

Kosten pro Fahrt: Erwachsener um die 12 USD, Kinder und Rentner um die 6 USD.

Natürlich fuhr die nächste Fähre erst ca 1/2 Std später ….

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Direkt am Hafen gibt es einen kleinen Park, die Sonne zeigte sich immer wieder, es war trotzdem sehr frisch

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Es war inzwischen früher Nachmittag und wir hatten nur die Muir Woods besucht, dafür aber schon soviel Zeit mit warten vergeudet ……

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Sausalito

 

Blick Richtung San Francisco. Die Brücke links ist die Oakland Bay Bridge, mittig von der Brücke sieht man die Gefängnisinsel Alcatraz

Auf dem Schiff war es extrem windig

Toller Blick auf die Golden Gate Bridge

Skyline von San Francisco

Die berühmte Gefängnisinsel Alcatraz ….

…. und ihre (freien)  Bewohner.

Beim Anlegen hat man einen schönen Blick auf die Seelöwen am Pier 39

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Nach dem Anlegen gingen wir zum Pier 39.

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Lage:

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Der ehemals als Bootsanleger genutzte Pier 39 ist heute ein Vergnügungs-Pier. Es gibt neben zahlreichen Restaurants und Souvenirgeschäften auch ein paar Fahrgeschäfte und das Aquarium.

Bekannt wurde der Pier 39 aber vor allem wegen der Seelöwen, welche man dort aus direkter Nähe beobachten kann.

Wer die Seelöwen live sehen möchte, aber nicht nach San Francisco reisen möchte:

Es gibt eine tolle Live-Webcam

https://www.pier39.com/the-sea-lion-story/sea-lion-webcam/

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Wir schlenderten gemütlich über den Pier. Neben den Seelöwen gab es so vieles andere zu entdecken und eine kleine Stärkung gab es auch noch.

Ziemlich mittig auf dem Pier finden regelmäßig Shows statt und auch so ist es interessant, das bunte Treiben zu beobachten.

 

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Im Hintergrund: Alcatraza

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HD-Video von den Seelöwen, um auch mal die Geräuschkulisse zu ‘zeigen’

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Vom Pier 39 liefen wir zum Lombard-Street.

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Die Lombard Street ist eine der wichtigsten Verbindungsstrassen in SF. Berühmt ist sie jedoch vor allem wegen einem kleinen Teilstück, welches als “Kurvenreichste Strasse der Welt” bekannt wurde.

Auf einer Länge von nur ca. 145 Metern gibt es 8 Kurven, viele Autofahrer wagen sich an diese steile Serpentinenstrasse und schlängeln sich langsam den Pflasterweg hinunter.

Für die Fußgänger gibt es an der Seite eine Treppe.

Grund für diese bemerkenswerte Strassenführung ist, dass man somit das Gefälle der Strasse von 27 % entschärfte.

Die steilste Strasse in SF ist die Filbert Street, sie hat ein Gefälle von 31,5 % !!!

Im Anschluss daran spazierten wir noch etwas die Strassen entlang. Was jetzt vielleicht entspannt klingen mag, war eine sportliche Höchstleistung, denn gefühlt gibt es in San Francisco keine waagerechten Strassen. Entweder sind die Strassen steil – oder sehr steil.

Die Kinder sagten immer, die Strassen seien wie Achterbahnen zum laufen

Eigentlich hätte mein Schrittzähler jeden Schritt doppelt zählen müssen ….

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Warum gibt es eigentlich in San Francisco so viele steile Strassen?

Grund dafür ist zum einen die Tatsache, dass SF auf 42 Hügeln erbaut wurde, zum anderen die in vielen US-Städten typische Strassenplanung von einem rechtwinkligen Strassennetzt. Das wurde auch in SF umgesetzt, ungeachtet der dadurch entstehenden teilweise sehr steilen Strassen. Um die Hügel besser zu überwinden, wurden um 1870 die Cable-Cars entwickelt. Unterirdische sich endlos drehende Kabel ziehen die Waggons die Strassen entlang bzw hoch und runter.

Gerade strassen – aber steil!

Irgendwie sieht das gar nicht so steil aus,…. war es aber. Und so sehen viele Strassen in San Francisco aus. Steil hoch, steil runter. Das ist anstrengend zu Fuß. Fragt unsere armen geschundenen Beinmuskeln……. Die Kinder hatten trotzdem Spaß. Wir kommen aus dem relativ flachen Münsterland, solche schiefen Strassen gibt es bei uns nicht.
Zwischendurch haben wir uns einfach gegenseitig angeschoben – entweder ich die Kinder oder die Kinder mich 😉

 

Das ist sie – die Lombard -Street!

Der weiße Turm im Hintergrund ist der Coit Tower, ein Aussichtsturm

Es gibt auch waagerechte Strassen in San Francisco – alles eine Frage der Perspektive!

 

Ok. Drehen wir das man in die korrekte Perspektive……

Ist schon krass, oder?
Wie lange halten wohl die Bremsen von den Autos, welche jeden Tag diese Strassen fahren müssen…?!

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Es fing an zu dämmern und ich wollte keinesfalls im dunkeln mit den Kindern durch San Francisco laufen (auch wenn ich mir gerne den Sonnenuntergang irgendwo im Bereich der Golden Gate Bridge angesehen hätte), daher fuhren wir am späten Nachmittag zurück zum Campground.

Und hier abends alleine mit 3 Kindern? Lieber nicht ……

Morgen würden wir endlich unsere Stadtrundfahrt machen, einen Teil von dieser tollen Stadt hatten wir schon gesehen und wir waren alle wahnsinnig neugierig auf weitere tolle Ecken dieser wundervollen Stadt.
Ja, San Francisco hat uns in den Bann gezogen. Trotz Regen. Trotz Kälte. Ich bereute es, dass wir nur 2 Tage hier sein würden.

 

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Wir erreichten den Campground mit der Dämmerung.

 

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Als erstes wurde gekocht. Die Kinder haben sich Nudeln mit Hackbällchensoße gewünscht.

Danach mussten wir das erste mal Wäsche waschen.

Auf dem Candlestick Campingplatz gibt es einen Waschsalon.

Wir haben die dreckigen Sachen in einen unserer leeren Koffer gepackt und sind zum Waschsalon gegangen. 5 x 1/4 Dollar (Quarter) musste man einwerfen. die Wäsche von oben einfüllen und auch das Waschmittel direkt in die Maschine kippen.

Während die Waschmaschine 1/2 Stunde lief, sind wir in den Aufenthaltsraum eine Etage höher gegangen. Dort haben wir Tischtennis gespielt und uns danach durchs Fernsehprogramm gezappt .

Auch die Wartezeit für den anschliessenden Trocknergang verbrachten wir hier oben, dieses mal an einem ganz alten Flipper-Gerät. Der Preis für ein gewonnenes Spiel: 1 Flummi.
Ich gewann 2 Flummis für 3 Kinder,….. das bedarf wohl keine weiteren Erklärungen, ….. * seufz *

Als der Trockner durchgelaufen war, haben wir alle zusammen die Wäsche gemacht und dieses System auch während des Trips so beibehalten.
Kind 1: Wäsche aus der Maschine holen und auf den Tisch legen
Kind 2: Handtücher raussuchen und schon falten und Socken zusammenlegen
Mama: Die andere Wäsche glatt streichen und falten
Kind 3: Die gefalteten Sachen ordentlich in den Koffer legen.
So waren wir damit jedes mal schnell fertig.

Achja, wusstet ihr, dass auch amerikanische Waschmaschinen Socken fressen??

Die Kinder wurden ohnehin sooft wie möglich eingebunden bzw in die Pflicht genommen.
So musste jedes Kind nach dem Essen sein Teller aufräumen und selber spülen und abtrocknen.
An einem Morgen wollte eines der Kinder sein Frühstück, hatte aber den Teller gestern Abend nicht abgespült, trotz mehrfacher Ermahnung.
Manchmal helfen alle Ermahnungen nicht und die Kinder müssen die Konsequenzen spüren. Diese war in diesem Fall, dass besagtes Kind nicht frühstücken konnte, weil es keinen Teller hatte.
Schmollig und brummelig und vor allem mit hungrigem Magen wurde dann der Teller doch noch gespült, während wir anderen schon am frühstücken waren. Danach hat das namentlich nicht genannte Kind jeden Abend direkt nach dem Essen den Teller gespült. Geht doch!
Auch das abendliche aufräumen vom Wohnmobil haben wir aufgeteilt, jeder bekam einen Bereich, welchen derjenige aufzuräumen hatte.
Für dreckige Wäsche gab es einen festen Platz und Müll rausbringen wurde jeden Tag abgewechselt.
Manchmal sagten die Kinder auch “Mama, ruh dich etwas aus, du fährst ja die ganze Zeit, wir übernehmen deinen Teil!”
Ja, das fahren war zwischendurch anstrengend, aber das lag am Wetter, dazu schreibe ich dann im jeweiligen Bericht noch etwas.

 

Die Kinder haben abends noch etwas gemalt und in ihr Reisetagebuch geschrieben und wir liessen den Tag gemütlich ausklingen.

Glücklicherweise gibt es eine Heizung, denn nachts wurde es wieder empfindlich kalt ……

…. und leider kam auch nachts der Regen wieder und ich ahnte schon, was das bedeuten könnte ….. , hoffte aber, dass ich mich täuschen würde.

Mehr dazu im nächsten Teil.

So, dick in die Kuscheldecke einmummeln und dem Regen zuhören, wie er auf das Wohnmobildach prasselt.

Gute Nacht!!!!

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USA - Roadtrip an der Westküste

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