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Guten Morgen aus Los Angeles!

Zum Heutigen Tag:


Ort: Los Angeles: Hollywood Walk of Fame. , Hollywood-Sign. ,  Griffith Obs.

Gefahrene Kilometer: ca 50 – 60

Gelaufene Schritte: 21.256

Und weiter gehts!

Wir sind gut in Los Angeles gelandet und mit unserem Mietwagen im Hotel angekommen

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Unser Hotel:

http://www.empireinnlax.com/

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Lage:

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Zimmer 116 war unser. Direkt davor der Parkplatz. Motel eben.

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Lektion 1:  Der Jetlag

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Los Angeles! Hotel “Empire Inn” ……  3:32 Uhr Ortszeit.

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Nina:  “Mama, gehen wir jetzt frühstücken?”

Marc: “Pssssst, Mama schläft noch ….”

Jana: “Aber es ist schon morgen! Und wir wollen jetzt Pancakes frühstücken!”

Ich (noch halb am schlafen) : “….. ……. Kinder,….. schlaft noch eine Runde……….”

Nina: “Ich dachte, wir gehen heute morgen frühstücken?!”

Ich: “Ja, morgen früh. Es ist grad mal halb vier!”

Nina: “Aber wir sind schon wach!”

Jana: “Und können nicht mehr schlafen!”

Ich: “….. * gähn * …. “

Marc: “Also, gehen wir jetzt? Wir sind schon angezogen, guck!”

Ich: “….. ihr seid WAS ?! Es ist noch mitten in der Nacht!”

Jana: “Aber wir sind ausgeschlafen. Also!”

Los Angeles. Ca 5.30 Uhr Ortszeit.

Nachdem ich durch meine Kinder aufgestanden wurde, konnte auch ich nicht mehr schlafen – und wir hatten alle Hunger!
Das Hotel bietet kein Frühstück an, aber bei unserer Anreise gestern Abend habe ich gesehen, dass einiges in der Umgebung fußläufig zu erreichen war.
Also spazierten wir los.

Die Kinder entdeckten das goldene M und stimmten ab, dass wir dort frühstücken. Einstimmig, wie sie mir berichteten. Einstimmig?! Die Stimme von der Portemonnaie-Trägerin zählte wohl nicht,…..

Wir bogen in die Strasse ab – und uns fielen sofort zwei ganz typische Merkmale von Los Angeles auf.
1. Das Hollywood-Sign. Man konnte es sehen, ganz weit weg und ganz klein, aber das war es: Der Hollywoodschriftzug in den Bergen über Los Angeles.
2. ….. die Obdachlosen. Auf den wenigen Metern vom Hotel zum Mecces sahen wir schon mehrere, Sie sprachen uns an, bettelten um Geld. Selbst bis in den McDonalds folgten sie uns und sprachen uns immer wieder auf Geld an. Die Angestellten störte das nicht, also war das wohl Normalzustand. Dieses Erlebnis sollte an diesem Tag kein Einzelfall werden…..

Wir bestellten bei McD Pancakes mit Butter und Sirup und dazu Kakao, ausserdem spielten die Kinder noch etwas in der großen Spielecke.

So richtig typisch (Klischee-) amerikanisch.

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Wieder zurück im Hotel packten wir unsere Rucksäcke, sehr früh saßen wir dann im Auto Richtung Hollywood!

Foto: NINA

Unser “kleiner” Mietwagen. Hatte an Extras so ziemlich alles, was es gibt.

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In Los Angeles gibt es eigentlich nur eine einzige Sache, die mein Herz wirklich höher schlagen lässt.

Der De Lorean mit dem Fluxkompensator.

Ich liebe die “Zurück in die Zukunft”- Trilogie und in den Universal-Studios in Los Angeles kann man sich den Originalen De Lorean ansehen.

Aber: Eintritt für meine 3 Kinder und für mich:  Um die 400 USD

Daher bleibt es ein Traum. Leider. So nah und doch so fern,…… Wie das im Leben manchmal halt ist,…..

Aus dem gleichen Grund besuchen wir auch nicht das Disneyland.

Vielleicht klappt das irgendwann einmal.

Irgendwann muss ich sowieso noch einmal an die Westküste. Mein Traum vom Pacific Highway würde sich ja wegen der eingestürzten Brücke auch nicht erfüllen.

Und es gab noch etwas, was nicht geklappt hat – was aber eigentlich eines der Highlights der Reise sein sollte …..

 Aber so ist das immer, da kann man noch so gut planen, alles bis ins kleinste Detail – es klappt nicht immer alles, wie man es sich vorstellt…..

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Wir sind inzwischen in Hollywood angekommen.

In einem Reisebericht habe ich einen tollen Tipp für günstiges Parken gelesen:
Das Parkhaus im Hollywood & Highland Center sein. Parkkosten nur 2$ für 2 Stunden, wenn man das Ticket im Center abstempeln lässt.
Es liegt sehr zentral am Walk of Fame.
Aber: Als wir ankamen, kam die Ernüchterung – das Parkhaus war abgesperrt. Scheinbar möchte man nicht, dass Touristen an einem sonnigen Sonntag günstig in LA parken. Oder lag es an dem Filmfestival, welches statt fand?!

Wir kurvten etwas herum und fanden einen Parkplatz, …. für lächerliche 15 € ,……. Es sei denn, wir hätten den Walk Of Fame in einer Stunde geschafft, dann wäre es günstiger geworden……

….zumindest lag er auch relativ zentral ….

…. aber als wir die Strasse vom Parkplatz Richtung Hollywood-Boulevard entlang liefen, fiel es schwer zu glauben, dass wir wirklich in Hollywood sind …..

Hollywood hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt,……

…..und trotzdem:  schon nach wenigen Schritten standen wir auf dem Walk of Fame!

Da waren sie, die berühmten Sterne, aber ….. wer denkt, am Walk of Fame ist eine tolle Glamour und Glitzerwelt, der täuscht,……

Denn auch hier das Bild, welches wir schon am frühen Morgen von LA bekamen: Viele Obdachlose!

Natürlich gibt es in jeder Stadt Obdachlose – aber ich fand hier direkt am Walk of Fame waren besonders viele.

Waren hier so viele Obdachlose, weil es hier auch so viele Touristen gab, welche vielleicht mal einen Dollar spendeten?
Waren das Menschen, welche voller Träume in die Filmstadt kamen und dann scheiterten?

Ich kann diese Frage nicht beantworten, vielleicht ist es eine Mischung aus Beidem.

In den Eingängen zu den Geschäften oder in provisorischen Zelten schliefen sie, ihr gesamtes Hab und Gut als kleines Bündel immer bei sich.
Oft kam einen von Häuserecken ein sehr unangenehmer Geruch entgegen. Aufdringlich waren die Obdachlosen in Hollywood aber nicht.

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Auf der einen Seite von Los Angeles gibt es viel Glitzer und Glamour, Filmfestivals oder Preisverleihungen locken regelmäßig die Reichen und Prominenten nach Hollywood….
…..auf der anderen Seite viel Armut und Elend.
Obdachlose, Bettler …. Menschen, welche in einem provisorischen Zelt auf der Strasse übernachten und ihre Lebensmittel aus den Mülleimern suchen…..
Die reiche Glamourwelt immer direkt vor Augen, und doch so weit davon entfernt ……

So gegensätzlich.

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Wer mir bei Facebook folgt, hat folgendes Foto schon gesehen. Es verdeutlicht, wie nah sich hier Arm und Reich kommen.

Warum liest man davon nie?  Auch in den Reiseberichten, welche ich bislang gelesen habe, verlor man darüber kein Wort.

Dabei gibt es doch auch in Los Angeles Hilfsorganisationen, welche durch Spenden gefördert werden.

Meine Kinder waren erschrocken über die vielen Obdachlosen. Sie sahen, wie sich einer aus dem Mülleimer einen Becher mit Strohhalm heraussuchte und erst einmal davon trank.

Sie hatten alle von mir ein paar Dollars an Taschengeld von mir bekommen. Meine Jüngste holte ihren Dollarschein aus der Tasche, sagte zu mir “Mama, ich habe doch alles! Aber der Mann dort hat nichts!” und dann ging sie zu ihm und gab ihm ihren Dollar. Der Mann hat sich so gefreut, sich immer wieder bedankt.
So etwas lernt man nicht in der Schule, denn dann ist es Theorie, ganz weit weg ….. Nun sahen die Kinder es mit eigenen Augen.

Lektion 2: Hollywood ist nicht nur Glitzer und Glamour, sondern auch viel Armut

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Wir waren früh am Walk of Fame. Viele Geschäfte waren noch gar nicht geöffnet.

Somit waren auch noch nicht viele Touristen unterwegs und wir schlenderten ganz in Ruhe den Walk of Fame entlang.

Dieser ist nicht – wie viele denken – nur ein kleines Stück direkt im Zentrum, sondern ein langer Gehweg, welcher sich über 18 Häuserblöcke erstreckt.


Es gibt inzwischen über 2500 Sterne, eingeteilt in 5 Kategorien:

* Film
* Fernsehen
* Theater
* Radio
* Musik

Manche Stars haben mehrere Sterne auf dem Walk of Fame, meistens in verschiedenen Kategorien

Ich habe das ganze mal mit Hilfe von Google Maps etwas “skizziert”

Will man den ganzen Walk of Fame entlang laufen, läuft man also einige Kilometer, zumal die Sterne auf beiden Strassenseiten verteilt sind

Den ersten Stern bekam Stanley Kramer  am 28. März 1960; im November 1960 wurde der Walk of Fame offiziell eingeweiht. Hintergrund dafür war, dass man Hollywood wieder mehr beleben wollte.

Es folgten über 2500 weitere Sterne.

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Hier gibt es viele interessante (und skurrile) Infos über den Walk Of Fame:

http://www.usa-reisetipps.net/usa-rundreise-westkueste/los-angeles/hollywood/walk-of-fame

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Ich habe mir im Vorfeld ein paar Sterne heraus gesucht, welche ich unbedingt sehen wollte.

Tipp:

Internetseite mit genauer Übersicht, welcher Star wo seinen Stern hat

http://www.seeing-stars.com/Immortalized/WalkOfFameStars.shtml

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Vor allem den Stern von Michael J Fox wollte ich gerne sehen. Nicht zuletzt wegen  “Zurück in die Zukunft” . Selbst meine Kinder habe ich mit dem “Zurück in die Zukunft”- Virus schon angesteckt, daher ist ihnen Michael J. Fox auch bestens bekannt.

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Wir schlenderten ganz in Ruhe einen Großteil vom Walk of Fame entlang und entdeckten viele bekannte, aber auch viele unbekannte Sternchen.

Der Walk Of Fame ist ein ganz normaler Bürgersteig

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Unvergessen ……..

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Akte X – Wer kennt den berühmten Spruch nicht “Die Wahrheit ist irgendwo da draussen….”
Selbst in der Erfolgs-Trickserie “The Simpsons” hatten “Mulder” und “Scully” schon einen Gastauftritt, ganz im Akte-X-Style

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Viele achteten gar nicht mehr auf die Sterne

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Ich wusste gar nicht, dass er auch schon einen Stern hat – bis ich davor stand. Hugh Laurie spielte “Dr. House”, den griesgrämigen, aber brillanten Krankenhaus-Arzt.
Schade, dass es keine neuen Folgen geben wird – ich habe das immer sehr gerne geschaut

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Ja, auch er hat einen Stern,…. Obwohl er nach einem “Anschlag” Ende 2016 erneuert wurde, sah er schon wieder sehr mitgenommen aus ……

Noch ein Donald

Wer sagt denn, dass der Walk Of Fame für Kinder langweilig ist? Die Kinder liefen von Stern zu Stern und freuten sich, wenn sie jemand bekanntes fanden

Da ist er!!!!! …… auf dem Foto bin ich zwar etwas gejetlagt (…. zwei Stunden mehr Schlaf vergangene Nacht hätten mir wirklich gut getan,…..)  – aber egal! Anwesenheitsbeweis muss schließlich sein!

Der Onkel meiner Kinder kommt dauernd mit neuen Chuck-Norris-Sprüchen um die Ecke. Nur dadurch kennen sie ihn überhaupt

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Wir liefen zurück Richtung Highland Center.

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Janas allergrößter Wunsch: Einmal Minnie Maus zu treffen (Disneyland fiel wegen der unverschämt-hohen Eintrittspreise leider direkt aus) – ich hatte einen Tipp bekommen, dass wir dort Glück haben konnten. Und das hatten wir, sogar doppeltes Glück 😉

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Jana war so glücklich.

Übrigens: Es wurde schon oft berichtet, diese Fotos seien pure Touristenabzocke – dem ist nicht (mehr??) so. Man lässt sich mit ihnen fotografieren (oder fotografiert seine Kinder) und danach gibt man, was man möchte. Das kann 1 USD sein oder auch 5 USD, wie man möchte.

Von dem Hollywood & Highland Center hat man einen schönen Blick auf das Hollywood-Sign

Ja, soetwas kennt man ja ….. man verspricht den Kindern ein Happy Meal von Mc Donalds, und dann kommt ein Tyrannosaurus und zerstört grad das Gebäude,…….

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Wer kann denn in solchen Schuhen laufen?! Nur beim Gedanken daran tun mir die Zehen weh …..

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Eigentlich wollten wir uns am TCL Chinese Theatre die Hand- und Fußabdrücke ansehen.

Um die 200 Stars haben sich im Eingangsbereich des 1927 als Premierenkino eröffneten und im chinesischen Baustil gehaltenen Gebäude verewigt.

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Lage:

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Liste der Stars, welche sich hier verewigt haben:

https://de.wikipedia.org/wiki/TCL_Chinese_Theatre

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Aber: Der komplette Vorhof war abgesperrt, an dem Tag fand ein Festival statt und somit konnten wir leider nicht zu den Abdrücken.

Wir würden es am Folgetag noch einmal versuchen.

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Wir gingen zurück zum Auto und fuhren Richtung Hollywood-Sign.

Unterwegs machten wir aber noch einen kurzen Zwischenstop am North Beachwood Drive – von dort hat man auch einen tollen Blick auf das Hollywood-Sign

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Fotos von unterwegs :

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Was für ein tolles Auto! wow!

Unser Mietwagen

North Beachwood Drive

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Früher konnte man recht nah an das Hollywood-Sign ranfahren – inzwischen darf man durch die Wohngebiete nicht mehr durchfahren, Sicherheitspersonal sperrt die Zufahrsstrassen ab.

Wir fuhren dann an diese Stelle:

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Das Hollywood-Sign

1923 wurde der Schriftzug errichtet, damals eigentlich als Werbung für zwei Bauunternehmer gedacht, welche dort Bauland verkaufen wollten.
Zu der Zeit wuchs die Filmbranche und der Schriftzug gewann an Bedeutung. So ließ man ihn stehen.

Nach und nach entstand dann der Schriftzug, wie man ihn heute kennt. Leider ist er nicht (mehr) beleuchtet, fotografieren kann man ihn also nur tagsüber.

Die Buchstaben sind 14 Meter hoch und zwischen 9 und 12 Meter breit.

Der Schriftzug musste eingezäunt werden, da es immer wieder zu Vandalismus kam. Es gibt aber ein paar Stellen, von denen man einen schönen Blick darauf hat, wie zB der Ort, an dem wir waren.

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Im Anschluss fuhren wir zum Griffith Observatory

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In 300 Meter üNN, direkt am Mount Hollywood, bietet es einen spektakulären Ausblick auf Los Angeles

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Es war extrem voll, daher versuchten wir gar nicht erst, bis nach oben zu fahren, sondern parkten unten und fuhren dann mit dem Shuttle nach oben.
Dies kostete für uns nur wenige Euros, sparte aber viele viele Nerven, wie wir feststellten, als wir dann mit dem Shuttle nach oben fuhren.

Wir waren nachmittags dort, genossen die Aussicht und nahmen dann einen (überteuerten, aber leckeren) Snack zu uns, mit Blick auf das Hollywood-Sign.
Das toppte sogar noch fast das Café im One World Tower in New York, bei welchem man über die ganze Upper Bay und somit auf die Freiheitsstatue von oben schauen kann. Aber nur fast 😉

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Panorama ist anklickbar

HotDog ohne alles, aber kostete um die 8 USD

Downtown Los Angeles

Im Hintergrund erkennt man den Pazifik

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Wir warteten ungeduldig auf die Dämmerung – und unser Warten sollte mit einem spektakulären und unvergesslichen Anblick belohnt werden

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Es wurde richtig voll zum Sonnenuntergang

Die Sonne ging unter und der Mond ging auf ….

…. und bald gingen in LA die ersten Lichter an – Endlich, darauf hatten wir gewartet!

Zitat Nina : “Wow, Mama, das hat sich aber sowas von gelohnt, das wir hier oben auf die Lichter gewartet haben, das ist so mega toll!”

Der Mond hoch über LA

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Als die Sonne weg war, wurde es kalt. Eisig kalt. Vor ein paar Stunden mussten wir uns vor der heissen Sonne schützen – und jetzt sehnten wir uns nach dicken Jacken und Mützen ….

Eine Erfahrung, welche uns die kommenden Wochen noch weiter begleiten sollte.

Mit dem Shuttle ging es zurück zum Parkplatz und dann ab zum Hotel. Wir waren alle müde, der Jetlag machte sich nun deutlichst bemerkbar.

Gute Nacht zusammen! Morgen gehts an den Strand!

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* * * * *

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Guten Morgen aus Los Angeles!

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Zum Heutigen Tag:

Ort: Los Angeles: Walk of Fame /Chinese Theatre , Santa Monica Beach, Pacific Park, Venice Beach

Gefahrene Kilometer: ca 70

Gelaufene Schritte: 24.193

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Nach der Erfahrung von gestern frühstückten wir heute bei uns im Motel- Zimmer. Wir haben uns gestern Cornflakes und Müsli gekauft, dazu Milch und ein paar Einmalteller samt Besteck.
Machen wir nicht gerne mit dem Plastikmist, aber wir haben morgen wieder einen Flug vor uns und da wird es mit dem Gepäck zu knapp. Ausserdem wollten die dort sehr stolze Preise haben für normales Besteck,….

Wir konnten heute alle etwas länger schlafen. Der Tag gestern war anstrengend, wir sind viel gelaufen und waren dementsprechend müde.

Wir wollten heute an den Strand, aber vorher noch einmal unser Glück am Walk of Fame versuchen, um die Handabdrücke zu besichtigen.

Vielleicht hatten wir ja heute Glück.

Wir parkten gegenüber von dem Parkplatz gestern, der andere war trotz der Preise voll.
Ob die alle 15 € bezahlen müssen?! Wenn man sich das ausrechnet: 50 Autos pro Tag x 15 € x 30 Tage x 12 Monate = 270.000 €. …. wow

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Wenn einer der Stars vom Walk of Fame stirbt, wird ihnen gedacht.

In unserem Fall war einer der Stars 2 Tage zuvor gestorben, es gab einen Blumenkranz und viele Fans legten Blumen und Briefe nieder.

Wieder das typische Bild ….

Das habe ich ja noch gar nicht geschrieben – auf dem Walk of Fame wurde ich angesprochen, ob ich in der Show von Jimmy Kimmel mitmachen will !!! Kein Witz!
Ähm …. ich habe abgelehnt, unter Protest meiner Kinder. Aber so toll ist mein englisch nicht, zumal ich grad in den ersten Tagen wirklich Probleme hatte, die Ammis zu verstehen.

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Wir nähern uns dem Ziel

Der imposante Eingangsbereich vom Chinese Theatre

Wir hatten heute etwas mehr Glück, denn ein großer Teil der Abdrücke war heute frei zugänglich.

Eigentlich wollte ich den Kindern nur einen bestimmten zeigen – und ich war froh, dass dieser frei war – die Kinder waren begeistert.

Natürlich wurden die Fußabdrücke direkt ausprobiert:

“Donald Duck hat ganz schöne Quadratlatschen!”

Marc entdeckte auch etwas:  

Tschüss Walk of Fame!

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Weiter ging es Richtung Santa Monica mit seinem schönen Strand und dem bekannten Vergnügungspier – dem “Pacific Park”.

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Auf dem Pier direkt am Strand / Meer befinden sich 12 Fahrgeschäften, einschließlich dem Pacific Wheel, dem weltweit einzigen solarbetriebenen Riesenrad!
Man zahlt keinen Eintritt, sondern zahlt die einzelnen Fahrgeschäfte. Es gibt auch Kombitickets.

Was es auch gibt: Teure Parkplätze ……

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In Kalifornien funktionieren Parkautomaten etwas anders.
Man parkt und merkt sich seine Parkplatznummer. Diese gibt man dann im Parkautomaten ein und bezahlt seine Parkzeit. Wie in USA üblich ist das natürlich auch mit Kreditkarte möglich.

Wir schlenderten erst etwas am Strand entlang – und hielten unsere Füße auch mal in den nur 15 °C kühlen Pazifik

Das kennt man doch irgendwoher 😉

Am Strand gab es ungewöhnlich viele Marienkäfer

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Anschließend gingen wir Richtung Pier. Das Riesenrad sieht man schon von weitem – und ich liebe Riesenräder, aber nur, wenn ich für eine Fahrt nicht mein halbes Monatsnettogehalt hinblättern muss.

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Sand mitnehmen ….. der blieb dann allerdings doch vor Ort. Ich war mir nicht sicher, ob der Zoll soetwas durchgehen lässt.

Da ist er – der Santa Monica Pier mit seinem Pacific Park und seinem Riesenrad! 

Oberhalb vom Pier- Eingang gibt es einen kleinen Park, wir liefen einen Schlenker durch selbigen

Auf gehts ins Getümmel!

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Info: Hier gehts zur Website vom Pacific Park -> http://www.pacpark.com/

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Wir checkten die Preise für das Riesenrad: Kosten für uns 4 um die 20 USD, also noch im Rahmen.

Es gibt auch Pässe, mit denen man unbegrenzt mit allen Fahrgeschäften fahren kann, diese kosten für einen Erwachsenen um die 30 USD. Im Internet ist es etwas günstiger als an der Kasse vor Ort.

Wir fahren mit dem Riesenrad!

Mit dem Riesenrad über dem Meer – das war ein tolles Erlebnis!

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Weiter geht es Richtung Venice Beach

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Zwischen Santa Monica und Venice Beach gibt es einen schönen Spielplatz. Besonders toll fand ich die schattenspendenden Sonnensegel – denn die Sonne brannte vom Himmel, nur der Wind brachte ab und zu eine willkommene, erfrischende Brise

Die Lage ist hier:

Die Kinder waren ganz fasziniert von den Skateboad-Fahrern. Sie übten ihre Sprünge und zeigten ihr ganzes Können.

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Im Anschluss daran fuhren wir noch zur Promenade von Venice Beach, dieser ist etwas südlicher als der Santa Monica Beach.

Auch hier ist das Parken natürlich teuer, was mich aber mehr ärgerte: Bei fast allen Parkplätzen musste man nach Sonnenuntergang den Parkplatz verlassen. Da wir aber den Sonnenuntergang in Ruhe ansehen wollten, dauerte es etwas, bis wir einen Parkplatz fanden.

Wir parkten hier: -> https://goo.gl/maps/JbwbSytBTWk

Kosten Pauschal 10 USD. Parken nach Sonnenuntergang erlaubt, aber kein Overnight-Parking. Bezahlt wird bar und bitte passend. okeeee…….

Wir schlenderten die Promenade entlang und obwohl nur ein paar Kilometer zwischen den beiden Stränden liegen, unterscheiden sie sich doch sehr.

Santa Monica ist gediegener, ruhiger.

Venice Beach ist lebendiger, crazy, lauter. Man sieht viele Skater, immer läuft irgendwo Musik und die Leute sind gut drauf.

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Wurde bei dem Video leider zweimal angerempelt ….

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Die Kinder entdeckten einen Eisstand und bemerkten schlagartig, wie hungrig sie waren.

Ist das eigentlich bei allen Kindern so?!

Wenig später saßen wir auf einer der vielen Parkbänke und genossen das Eis.

Und schauten dabei dem Trubel der Promenade zu.

Ich hätte ewig hier sitzen bleiben können, um mir das bunte Treiben anzusehen.

Ja, es war wirklich so anders als in Santa Monica. Bunter, fröhlicher, unbeschwerter – und immer läuft irgendwo die passende Musik für diese niemals langweilig werdende Szenerie voll mit purer Lebensfreude

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Die Sonne ging bald unter – den Sonnenuntergang wollten wir uns am Strand ansehen.
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Vorher schauten wir aber noch eine ganze Weile den Skateboardern an der Skaterbahn zu.

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Aber dann ging es zum Strand.

Dort sind vorgelagert ein paar Felsen, an denen die Wellen imposant brechen.

Die Kinder waren sehr beeindruckt von diesem tollen Naturschauspiel und wollten dann auch dort bleiben.

Geplant war eigentlich, dass wir etwas am Strand entlanglaufen –  nun bauten sich die Kinder ein Haus in den Sand, packten ihre Snacks aus und schauten den brechenden Wellen  zu.

Egal, man muss ja flexibel sein 🙂

Ich setzte mich zu ihnen und wir warteten gespannt auf die nächsten großen Wellen


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Kurzes HD-Video, leider hatte mein Handy mit dem Licht / scharf-stellen etwas Probleme …..

 

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Der Vollmond schien über das Meer

 

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Wir fuhren zurück zum Motel – unsere letzte Nacht in Los Angeles brach an ….

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Morgen früh würden wir  Los Angeles verlassen – und dann wird unser  Wohnmobil-Roadtrip beginnen!

 

 

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USA - Roadtrip an der Westküste

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