Hinweis: Dieser Beitrag entstand mit der Unterstützung von Camperdays und VTech

 

Das Abenteuer beginnt!

 

Alleine mit 3 Kindern auf Roadtrip in die USA!

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Wie man so einen Roadtrip plant, habe ich mal auf einer Infoseite in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengefasst

http://www.elly-unterwegs.de/2017/03/15/11-schritte-zur-planung-von-einem-roadtrip/

Ellys Eleven: 11 Schritte zur Planung von einem Roadtrip

 

Zu den Vorbereitungen habe ich bereits hier etwas geschrieben:

http://www.elly-unterwegs.de/2017/03/29/esta-persoenliche-gedanken-und-tipps-wie-ueberlebt-man-eine-2-tages-anreise-inkl-langstreckenflug-alleine-mit-3-kindern/

ESTA, persönliche Gedanken und: Tipps – Wie überlebt man eine 2-Tages-Anreise inkl. Langstreckenflug alleine mit 3 Kindern?

 

Und unsere größte Enttäuschung bereits im Vorfeld ….. :'(

http://www.elly-unterwegs.de/2017/02/24/unsere-routenplanung-fuer-den-roadtrip-an-der-us-westkueste-und-die-grosse-enttaeuschung/

Die große Enttäuschung bei unserer Routenplanung für den Roadtrip an der US-Westküste

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Aber nun näherte sich der Tag der Abreise und wir wurden immer nervöser.

Meine ganz große Angst: Irgendwelche Erkrankungen oder Verletzungen der Kinder (oder aber auch bei mir) kurz vor der Abreise. Das diese Angst nicht unbegründet ist, sollte sich leider noch zeigen…..

Am Tag vor unserer Abreise wollte ich eigentlich alles packen. Vieles, vor allem meine Fotoausrüstung sowie alle Papiere und Dokumente hatte ich schon bereit gelegt.

Während des packens war es Zeit, meine Kinder von der Schule abzuholen, danach wollte ich gemeinsam mit den Kindern den Koffer der Kinder packen.

Aber dann passierte es: Mein Sohn fiel auf dem Schulhof auf dem Weg zum Auto ganz unglücklich, mit dem Gesicht auf einen Kantenstein. Es blutete sofort sehr stark und sah schlimm aus.

Wir fuhren zum Arzt, der sagte: Verdacht auf Nasenbeinbruch, bitte zum Krankenhaus!

Nein. … Bitte nicht,……  Bitte nicht ….

Im Krankenhaus gab es dann aber Entwarnung. Könnte vielleicht gebrochen sein, wahrscheinlich aber nicht, geröntgt wird in dem Alter aber nicht.
Die Wunden wurden versorgt und wir durften nach Hause

Und:  Wir bekamen grünes Licht für unsere Reise!

Übrigens: Genau in dem Zimmer der Ambulanz, in welchem mein Sohn untersucht wurde, lag ich letzten Sommer, 2 Tage vor unserem geplanten Wanderurlaub in der Schweiz mit Verdacht auf Oberschenkelhalsbruch,….. Irgendwie haben wir sowas drauf,…..

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Wir können fliegen! Ich war so erleichtert.

 

Am Tag darauf mussten wir uns noch einmal in einer HNO – Praxis vorstellen.

Zitat der Ärztin: Achten sie darauf, dass auf die Wunden keine direkte Sonneneinstrahlung kommt.

Ich: Wir fliegen morgen nach Kalifornien!

Ärztin: * kurze Schweigepause * ….. Oh,…. ähm ….. dann nur mit spezieller Salbe und Sonnenkappy.

Seine extra gekaufte Sonnenbrille konnte er auch nicht mehr tragen.

 

Aber: Wir konnten fliegen! Alles andere bekommen wir hin!

 

Einen Tag später sollte unser Abenteuer beginnen!

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Der Abreisetag:

 

Mein Ex-Mann brachte uns zum Bahnhof, von dort fuhr der Zug nonstop Richtung Amsterdam.

Wir beeilten uns und kamen noch relativ pünktlich am Bahnhof an. Aber …. Bahnreisen und ich sind keine glückliche Verbindung, wie der ein oder andere in früheren Berichten vielleicht schon gelesen hat.

Und auch heute sollte es wieder einmal so sein …..

 

60 Minuten Verspätung. Daraus wurden im Laufe der folgenden Stunde noch fast 80 Minuten,… Och neeeeee……

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Die Kinder durften ihre VTech-Geräte auspacken, eigentlich war das erst für die Zugfahrt angedacht.

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Storio Max 5″

Auf dem Tablet gibt es Spiele, Lernspiele,
man kann E-Books drauf speichern oder
auch Filme abspielen (Anschluss MicroSD
und Mini-USB)

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Kidizoom Duo

Die Kiddyzoom hat eine Auflösung von 2.0 MP,
die Fotos können direkt mit lustigen
Effekten bearbeitet werden

Kidisecrets

Bis zu 1000 Fotos speichert dieses elektrische
Tagebuch, dazu kann Nina direkt Notizen oder
Einträge machen. Und virtuelle Haustiere hat
das Kiddy Secret auch

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Zusammen mit ihrem Papa entdeckten sie ihre neuen Geräte, richteten sie ein und schauten, welche Spiele es gibt.

 

So verging die Wartezeit wie im Fluge!

 

 

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Irgendwann kam der Zug und die Kinder mussten sich von ihrem Papa verabschieden.

 

Wir fuhren durch bis Amsterdam.

Dort kamen wir wegen der Verspätung erst nach Einbruch der Dunkelheit an.

Wir mussten noch ein kurzes Stück mit der Regionalbahn (“Sprinter”) fahren, ehe wir am Hotel ankamen.

Übernachtet haben wir in dem Flughafenhotel “Novotel”.
Vom Novotel sind es ca 300 Meter zur Haltestelle, welche die Gäste für ein paar Euro direkt zum Flughafen Amsterdam bringt.

Unser Zimmer lag in der 12. Etage und wir konnten den Flughafen von dort sehr gut sehen.

Das war spannend, aber unsere Aufregung stieg dadurch nur noch mehr an!  🙂

 

Am Hauptbahnhof Amsterdam Centraal

 

 

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Unser Hotel, das Novotel

 

 

 

In der Hotel- Lobby

 

Wie man es vom Hotel kennt – lange Flure führen zu den Zimmern

Erster Blick ins Zimmer

 

Der Blick aus dem Zimmer

Zoom zum Flughafen

 

 

Im Zimmerpreis inkludiert ist auch das Frühstück.

Dieses war sehr umfangreich, es gab Brötchen, Brot, Müsli, Joghurt, aber auch Bohnen in Tomatensoße, Ei, Bacon, Mini-Pankaces, Obst, Gemüse, Kuchen und vieles mehr.

Da blieben keine Wünsche offen.

Ausserdem gibt es im Frühstücksbereich auch eine schöne Spielecke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaum geschlafen, ich glaube, es waren keine 2 Stunden. ….. während die Kinder die Spielecke eroberten, genoss ich in Ruhe meinen Kaffee …..

 

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Nach dem Frühstück checkten wir aus und fuhren mit der Bahn zum Flughafen Schiphol.

Der Flughafen Schiphol ist gemessen an der Passagierzahl der drittgrößte in Europa (Nach London und Paris) und ich kam mir erst einmal etwas verloren vor.

Dann aber fanden wir unseren Schalter, gaben das Gepäck auf und bekamen die Boardkarten.

Gleich gehts loooooos!!!!!

 

Auch in AMS gibt es die bekannten Laufbänder – meine Kinder lieben sie!

 

 

Warten aufs Boarding

 

Jana knipste schon am Flughafen fast ihre Speicherkarte voll. Sie liebt ihre kleine stabile “Mädchenkamera” mit den vielen zusätzlichen Funktionen

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Geflogen sind wir mit der WOW-Airline, eine Billigairline, noch relativ jung und mit Hauptsitz auf Island.

Daher hatten wir auch auf Island einen Zwischenstop.

 

Dann kam endlich “unsere” Maschine angerollt. Die Mädchen fanden die Farbe toll. Kommentar von Marc “Och neee, ein Mädchenflugzeug..:”

 

 

 

Es gab keine Gangway-Brücke, so konnten die Kinder den Flieger noch einmal aus der Nähe bestaunen!

 

 

 

Wie ich bereits schrieb, handelt es sich bei WOW um eine Billig-Airline. Das heisst, man zahlt für alles zusätzlich, auch für die Verpflegung an Board. Unterm Strich war es trotzdem noch mehrere Hundert Euro günstiger als andere Airlines, zumal sich diese auch zB die Sitzplatzreservierung teilweise gut bezahlen lassen…)

Ausserdem gibt es keine Monitore in den Sitzen, jedoch gibt es entweder USB-Anschlüsse zum aufladen oder US-Steckdosen unter den Sitzen. Wer also sein Tablet oder Smartphone mitnehmen möchte, kann es beim Flug problemlos aufladen, braucht aber evtl. einen Adapter.

 

 

Beinfreiheit bei 164 cm Körpergröße

 

 

 

Blick auf das Flughafengebäude

 

 

Dieses riesige Fluggerät steht am Rollfeld. Beachtet die Autos im Vordergrund, dann ahnt ihr, wie groß das ist!

 

AMS ist der Heimatflughafen der niederländischen Airline KLM

 

Und los gehts!

 

 

Die Küste von den Niederlanden – die Strände sind traumhaft, wir waren vor Jahren mit Nina dort

Vor der Küste gibt es einen Offshore- Windpark

 

Die Kinder vertrieben sich die Flugzeit mit ihren neuen VTech-Geräten.
Da wurden Zauberbohnen angebaut, virtuelle Haustiere versorgt oder Fotos gemacht und direkt lustig verziert.

 

 

Wolkengebilde über Schottland

 

Die Küste von Island

 

 

So etwas hatte ich noch nie aus dem Flieger gesehen: Einen Nebelbogen, in der Mitte eine Glorie und mitten darin der Schatten von unserem Flieger! Das sah toll aus!

 

 

 

Nebelbogen

Island begrüßte uns wolkenverhangen und mit Regen ….

 

 

 

Unser Weiterflug nach Los Angeles war pünktlich – aber wir hatten noch ein paar Stunden Zeit ….

…. und kauften ein paar isländische Snacks ….

 

…. und stärkten uns vor dem langen Weiterflug.

 

Gleich gehts wirklich nach Los Angeles!!!!!! Ich konnte es noch nicht so richtig glauben und so langsam kribbelte es immer mehr im Bauch vor Aufregung

Pässe und Boardkarten bereit – auf gehts zum Boarding!

 

 

Ab in den Flieger! Bitte anschnallen, gleich gehts auf die Startbahn!

Island

 

Ready for Take-Off!

 

Die Wolkendecke hing tief über Island

 

 

Und über der Wolkendecke war eine weitere Wolkendecke.

 

Ich war etwas betrübt, denn die Flugroute führte über Grönland und ich wollte sooooo gerne einmal die Eisberge von Grönland sehen.

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Damals auf dem Weg nach Florida hoffte ich schon darauf, aber es war bewölkt, beim Flug nach New York war es ebenfalls bewölkt – und jetzt schon wieder …….

 

 

Die Kinder finden aber auch die Wolken spannend und schauten immer wieder mal aus dem Fenster …..

 

….. ihre Hauptaufmerksamkeit galt aber wieder den Geräten. Sie spielten Spiele, gossen die Zauberbohnen, welche leider auch dauernd von gefräßigen Raupen gefressen wurden und versorgten ihre virtuellen Haustiere.

Die Rätselhefte, welche ich extra auch gekauft hatte, blieben ungenutzt im Rucksack.

 

Ich schaute aus dem Fenster, gedankenverloren betrachtete ich die Wolkendecke und fragte mich, ob darunter wohl schon die Eisberge waren …..

…. als ich dann in der Ferne etwas entdeckte. Eine Wolkenlücke?! Und Eisberge?! ….. Nein, das konnte nicht sein,……

….. war es aber!

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Und dann hatten wir einen klaren Blick auf Grönland, die ganze Zeit!

Es sah toll aus, unbeschreiblich – die Kinder klebten an den Scheiben und waren fasziniert von den Eisbergen und der weißen Landschaft, welche wir überflogen

 

 

 

 

 

 

 

Eisschollen trieben auf dem Wasser

 

Nachdem wir Grönland überflogen hatten, kamen die Wolken wieder.

Welch ein Glück wir hatten, nur über Grönland war wolkenfreier Himmel!

 

Die Kinder bekamen Hunger und ich bestellte für die Kinder Pizza für 8 USD

 

Zu unserer Überraschung war die Pizza nur eine halbe Pizza. Dafür 8 USD,….. puh.

Zumindest schmeckte sie gut.

 

Getränke kosten um die 3 – 5 USD

 

 

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Erst als wir schon weit über dem amerikanischen Kontinent geflogen waren, kamen wieder Wolkenlücken

 

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Den ersten Sonnenuntergang in Kalifornien genossen wir noch über den Wolken, kurz bevor wir zur Landung ansetzten.

Ein wunderschöner Anblick

 

 

 

 

Beim Landeanflug auf LAX (Los Angeles) war die Stadt hell erleuchtet und wieder pressten sich die Kinder die Nase an den Scheiben platt – so etwas hatten sie noch nie zuvor gesehen

 

Downtown Los Angeles, leider etwas verwackelt

 

Die Imigration in Los Angeles dauerte ca 1/2 Stunde, es ging wirklich schnell – dank der Automaten. Hier konnte man seinen Pass selber einlesen lassen. Die typischen Fragen bei der Einreise kamen auch, aber man konnte verschiedene Sprachen auswählen und deutsch war auch dabei. Beantwortet wurden sie per Touchscreen. Ich musste dann noch meine Fingerabdrücke abgeben, ebenfalls am Automaten und als Abschluss wurden die Kinder und ich noch fotografiert. Wenn alles abgeschlossen war, bekam man einen Ausdruck mit Foto und damit ging man dann noch zu einer Abschlusskontrolle, dieses mal durch einen richtigen Menschen, welcher aber sehr nett war – und auch beeindruckt, dass ich alleine mit 3 Kindern einreise. Ob der Papa Bescheid wüsste, hat er mich gefragt. Natürlich war dem so, ich hätte das ganze von meinem Mann aber auch notfalls schriftlich gehabt inkl. Kopie seines Ausweises.
Ausserdem hatte ich Kopien der Geburtsurkunden der Kinder dabei sowie unsere Heiratsurkunde.

Gebraucht habe ich von alle dem: Nichts.

Trotzdem würde ich es immer wieder so machen, sicher ist sicher.


Die Imigration ging wirklich sehr schnell – und als wir am Kofferband waren, kamen grad erst die ersten Koffer auf das Band.

Danach brachte uns ein Shuttle extra von Alamo zur Auto-Vermietstation, diese liegt ein paar Kilometer entfernt.

Ich hatte ein kleines Auto angemietet – aber als ich dann vor der Auto-Auswahl stand, staunte ich nicht schlecht. Soetwas läuft in den USA also als Kleinwagen 😉

Ich entschied mich für ein Auto mit Rückfahrkamera, sicher ist sicher, der “Kleinwagen” war um einiges größer als mein Auto zu Hause.

Unser Hotel war das “Empire Inn” in direkter Nähe zum Flughafen.

Es ist ok zum übernachten, war sauber und geräumig – aber wer Comfort wünscht, wird hier enttäuscht. Es gab zwei Betten, eine Kommode, einen Kühlschrank und darauf stand eine Mikrowelle. Das wars.

 

Im Moment reichten uns die Betten, wir waren fix und alle von der langen Anreise und den vielen Eindrücken.Ein vernünftiges Foto habe ich auch nicht mehr hinbekommen, ….. sorry

Morgen gehts nach Hollywood! So ganz glauben konnte ich es zu dem Zeitpunkt noch nicht …..

Gute Nacht!

 

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