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Kloster Gravenhorst

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Heute stelle ich wieder ein Ausflugsziel aus meiner Heimat vor:

Das Kloster Gravenhorst

 

Lage:

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Ein paar Infos zum Kloster Gravenhorst:

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Das Kloster Gravenhorst war ursprünglich ein Zisterzienserinnenkloster und entstand im 13. Jahrhundert. Neben Kloster Gravenhorst entstanden im Tecklenburger Land zwei weitere Zisterzienserinnenkloster, jeweils in Leeden und Schale. Das genaue Gründungsjahr ist datiert auf das Jahr 1256. Die Gründer waren Ritter Konrad von Brochterbeck und seine Frau Amalgarde von Budde

Heute ist die gesamte Klosteranlage in staatlicher Hand. Um ihren Erhalt kümmert sich seit Jahren der “Förderverein Kloster Gravenhorst e.V.”

2004 ist das Kloster Gravenhorst seiner neuen Bestimmung übergeben und als DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst neu eröffnet worden.
Künstlerinnen und Künstler aus der Region, aber auch aus aller Welt, stellen hier regelmäßig ihre Projekte aus, ausserdem gibt es Kulturveranstaltungen, Workshops und vieles mehr für die ganze Familie

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Klick hier:
Das aktuelle Programm vom DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst

 

Öffnungszeiten vom Café im Kloster Gravenhorst:

http://www.da-kunsthaus.de/cafe.html

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Im Laufe der Zeit wurden Teile der Klosteranlage mehrfach zerstört und wieder neu aufgebaut, dabei gab es immer wieder bauliche Änderungen an den neuen Gebäuden.

1317 gab es einen großen Brand, welcher die Klosteranlage stark zerstörte, im 30jährigen Krieg gab es zwischen 1618 bis 1623 13 Überfälle und Plünderungen. Es gab noch zahlreiche weitere Zerstörungen der Klosteranlage.

Insgesamt ist die Anlage in ihrer Gesamtheit jedoch fast vollständig erhalten und damit gehört Kloster Gravenhorst zu den wenigen noch komplett existierenden Klosteranlagen in Norddeutschland.

1999 begannen erste Planungen zur Sanierung und Restaurierung der Gebäude, welche dann von 2000 bis 2004 stattfanden.

Den ältesten, erhaltenen Teil des Klosters bildet die Klosterkirche St. Bernhard. Die gotische Kirche wurde 1300 fertiggestellt und nach den strengen Ordensregeln eingerichtet – klare Formen und Zweckmäßigkeit – so fehlt jeglicher Schmuck und es gibt keinen Kirchturm.

Südlich an die Klosterkirche schliesst das zweiflügelige Hauptgebäude an.

Der Westflügel wurde 1817 nach einem Brand wieder aufgebaut. Von dem Vorgängerbau sind nur noch die Reste vom altgotischen Kreuzgang erhalten.

Der Kapitelsaal ist der einzige Raum der gesamten Klosteranlage, der noch im Originalzustand erhalten ist.

Der Südflügel stammt vermutlich aus dem 15. Jahrhundert. Hier findet man das zweiflüglige Portal mit der Freitreppe sowie ein gotisches Kellergewölbe.

Im 30-jährigen Krieg wurde dieser Gebäudeteil zerstört und beim Wiederaufbau nach Osten hin verlängert. Ausserdem bekam das Gebäude einen Treppengiebel.

Im Erdgeschoss von dem Südflügels gibt es ein Café-Restaurant, das Foyer und kleinere Ausstellungsräume.
Im Obergeschoss sind sieben verglaste Ateliers sowie Aufenthalts- und Wohnräume für Künstler entstanden, die gemeinsam auch mit Besuchern in Workshops und Kunstprojekten arbeiten.
Dank der neuen Aufzüge sind die Ebenen barrierefrei.

Weitere Gebäude sind das Brau- und Backhaus sowie die zur Klosteranlage gehörende Korn-Mühle. Von dem Schmiedegebäude existieren nur noch die Fundamente.

Das Kloster ist umgeben von einer schönen Gartenanlage, welche zu jeder Jahreszeit zu Spaziergängen einladen und es auch einiges zu entdecken gibt.

 

So gibt es zum Beispiel in den Aussenanlagen ein besonderes Labyrinth und das Nonnenpättken.

Das Labyrinth besteht aus Sicherheitszäunen und Stacheldraht und erinnert fast an einen Gefängniszaun.
Der südafrikanischen Künstler Kendell Geers sorgte damit beim Bau 2001 für viel Aufregung.
Dieses abschreckende Äußere ist durchaus gewollt und soll beim Besucher “kleine Schockmomente” auslösen.
Ausserdem bezieht er sich mit seinem Werk auf die Geschichte des Klosters. In einem Interview sagte er: „Schon bevor ich in dem Gebiet eintraf, wusste ich, dass meine Arbeit mit dem 30-jährigen Krieg in Verbindung stehen würde – wie könnte sie auch nicht.“

So steht das Labyrinth auch symbolisch für die vielen vergeblichen Versuche der Nonnen aus dem Kloster Gravenhorst, sich vor den plündernden Soldaten zu schützen – Die vergeblichen Schutzbemühungen führten schlussendlich zum Bau des Klosterhofes in der naheliegenden Stadt Bevergern, das Nonnenpättken war damals der potentielle Fluchtweg.
Heute ist er ein Wanderweg.

Aber keine Sorge vor dem Labyrinth: Viele Familien mit Kindern suchen sich in den warmen Monaten mit viel Spaß den Weg durch das Labyrinth.

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Weitere Informationen zu den Aussenanlagen mit weiteren Kunstprojekten sowie Wanderungen und vieles mehr gibt es hier:

http://www.da-kunsthaus.de/aussenanlagen-umland.html

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Weitere Informationen findet man hier:

http://www.hoerstel.de/portal/seiten/kloster-gravenhorst-rundgang-900000025-24251.html

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Und nun ein paar ganz aktuelle Fotos vom Kloster Gravenhorst, entstanden vor 2 Tagen bei einem kurzen Spaziergang (es war echt kalt!)

Im Frühling werde ich mit den Kindern hinfahren, dann gibts ein paar Fotos mehr 😉

 

Winter-Muensterland (15 von 25)

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Winter-Muensterland (16 von 25)

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Winter-Muensterland (17 von 25)

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Winter-Muensterland (18 von 25)

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Winter-Muensterland (19 von 25)

 

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Tschüssi! Bis zum nächsten mal ! 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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