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Tag 5 – Manhattan von oben – am Tag und bei Nacht. Ausserdem: Was uns im Rockefeller Center passiert ist

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Gelaufene Schritte: 16.894

Diesen Teil gibt es extra heute, an Heiligabend – denn auch in diesem Beitrag wird ein klein wenig weihnachtlich

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Meinem Bekannten ging es heute wieder besser – und wir konnten wieder zusammen auf Tour gehen.

Heute war unser letzter kompletter Tag.

Plan für heute: Empire State Building, Spaziergang entlang der 5th Ave,  Rockefeller Center mit Top of the Rock und dem Weihnachtsbaum

Noch nicht so ganz viel Programm, aber M. war noch nicht hundertprozentig fit – und daher haben wir es ruhig angehen lassen.

Das Wetter war perfekt; die Sonne schien vom strahlend blauen Himmel und es waren um die 10°C.

Von meiner persönlichen Regenwolke war auch an Tag 5 noch nicht zu sehen – so richtig konnte ich das nicht fassen, freute mich aber sehr!

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Unser Shuttle brachte uns wieder zum Times Square und von dort liefen wir Richtung Empire State Building.

Unser Fehler: Wir hätten erst zum Rockefeller Center gehen sollen, um uns die Uhrzeit zum Sonnenuntergang zu sichern,….  denn als wir am frühen Nachmittag dort eintrafen, waren alle Termine zum Sonnenuntergang schon ausgebucht. …. schade. ….. aber auch kein Weltuntergang.

Nur wer unbedingt den Sonnenuntergang sehen will, sollte sich am besten schon am Tag davor die Tickets für diese Uhrzeit reservieren! Auch mit dem City Pass!!

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Dieser Anblick ….. immer wieder beeindruckend!

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Bunte, moderne Kunst zwischen den Hochhäusern.

Fototechnisch nicht einfach, denn durch die Hochhäuser gibt es viele Schatten, während weiter oben die Sonne an den Fenstern reflektiert.

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Da ist es – das Empire State Building!

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Ein paar Informationen zum Empire State Building und der Aussichtsplattform:

Höhe ohne Antenne: 381 Meter
Höhe bis zur Antennenspitze: 443 Meter
Bauzeit: 1930 – 1931  (ungewöhnlich schnell!)

Bis 1972 war das Empire State Building das höchste Gebäude der Welt.
Bis 1931 war das Chrysler Building das höchste Gebäude der Welt.

Die Freiluft –  Aussichtsplattformen befinden sich in der 86. Etage (320 Meter)  und in der 102. Etage (373 Meter) . Im City Pass ist nur die Plattform der 86. Etage inkludiert.

Bei klarem Wetter kann man über 80 km weit sehen.

Sie gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von NY-City.

Der US- Bundesstaat New York wird auch “The Empire State” genannt – dieser Spitzname war der Namensgeber für das Empire State Building.

Übrigens wurde das Gebäude mit einem Ankermast für Luftschiffe ausgestattet. Auch wenn ein Wandbild eine entsprechende Szenerie zeigt, wurde dieser abgesehen von einem Versuch mit einem kleinen Luftschiff nie genutzt.

Seit das ESB im Jahr 1931 eröffnet wurde, besuchten über 120 Millionen Menschen diese Aussichtsterrasse, welche ursprünglich zur Abfertigung von Luftschiffreisenden vorgesehen war. Nicht bedacht hatte man aber die starken Aufwinde, welche dieses Vorhaben zum scheitern brachte.

Im 2. Stockwerk des ESB gibt es ein Skyride Kino – hier gibt es einen 3-D-Flug über New York City

Desweiteren findet auf dem Empire State Building jährlich das Empire State Building Run-Up statt. Das ist ein Treppenlauf-Wettrennen von der Eingangshalle bis zum 86. Stockwerk – eine Höhendistanz von 320 Metern auf 1576 Treppenstufen. Der Rekord liegt bei wahnwitzigen 9 Minuten und 33 Sekunden!!!! Mit 6 Siegen ist der deutsche Treppenläufer Thomas Dold erfolgreichster Teilnehmer des Wettkampfes, sein bester Platz war Platz 2.

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Tickets gibt es hier: http://www.esbnyc.com/buy-tickets

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Im New York City Pass sind zwei Eintritte an einem Tag inkludiert. Einmal am Tag und einen nach 20 Uhr.
Wir haben nach unserem “Erlebnis” im Rockefeller Center aber den 2. Besuch gecancelt …..

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Der Eingang vom Empire State Building

Wenige Tage nach unserem Besuch war hier Mariah Carey zu Gast und es gab passend zu “All I Want For Christmas Is You” eine Lichtershow des Empire State Buildings.
(Von den neueren Weihnachtsliedern gehört das zu meinen Favoriten und läuft auch bei uns vor Weihnachten immer wieder neben den typischen Klassikern)

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Nach den typischen Sicherheitskontrollen und nachdem ich mal wieder mein Stativ gegen einen Pfandbon abgegeben habe, ging es auch für uns nach oben.

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Fotografiert gegen die Sonne

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Vom Empire State Building hat man einen tollen Blick auf das Flatiron Building. So konnte M. es auch wenigstens aus der Ferne sehen!

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Sicht durch Gitter

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Und noch ein kleines Video:

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Weiter ging es dann die 5th Ave entlang Richtung Rockefeller Center

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Traumhafte Schaufenster-Deko!

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Kurzes Video:

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Das berühmte New York Public Library

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Alt und traditionell trifft auf neu und modern

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Der Weihnachtsbaum am Rockefeller Center

Übrigens:

ca. 25 Meter ist der Baum groß und wuchs ca 90 Jahre irgendwo in der Nähe von Oneonta (Gilt für den 2016er Baum)

Die Lichterkette ist knapp 10 Kilometer lang und es sind ca 50.000 LED – Lichter, welche den Baum strahlen lassen
Den Strom dafür bekommen sie aus Solarpaneelen auf dem Dach des Rockefeller Centers

Der Weihnachtsstern auf der Tannenspitze ist mit 25.000 echten Swarovski Kristallen dekoriert und hat einen Wert von unfassbaren 1,5 Millionen Dollar

Pro Tag besuchen ca 500.000 (!!!!) Besucher den Weihnachtsbaum, in der Vorweihnachtszeit ist er das beliebteste Fotomotiv von NY.

Pro Tag verbrauchen die Lichter des Baumes knapp 1,3 Kilowattstunden

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Im Rockefeller Center mussten wir unsere City Pass Tickets für das Top of the Rock in “echte” Eintrittskarten umwandeln und wir bekamen auch die Zeit zugewiesen, leider erst gegen 17 Uhr, also weit nach Sonnenuntergang und auch nach der blauen Stunde ….

Wir waren hungrig und in der Nähe fanden wir ein chinesisches Restaurant, wo wir uns stärken konnten.

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Als wir das Restaurant verliessen, dämmerte es schon.

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Schaut euch die Menschenmassen an …..

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Dann war es endlich Zeit für uns zum Top of the Rock zu gehen. Man darf wirklich nur zu der angegebenen Zeit dort aufschlagen, keine 5 Minuten früher. Auch darf man nicht am Eingang warten.

Wir waren 10 Minuten zu früh und mussten somit noch etwas durchs Center laufen.

Dann durften wir aber hinein und es gab wie immer den Sicherheitscheck. Mein Stativ durfte ich mitnehmen, es aber nicht “ausfahren”

Man hat die Möglichkeit, das berühmte Bauarbeiter-Foto aus den Bauzeiten des Rockefeller Centers “nachzustellen”. Kosten für die Fotos: 30 USD.

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Auf dem Weg zu den Fahrstühlen habe ich noch zu M. gesagt, dass ich es persönlich nicht so gut vertrage, wenn der Aufzug immer so vollgestopft ist und ich mich gerne direkt am Eingang hinstellen möchte und nicht mitten zwischen die Menschen.  Ich habe wirklich ein Problem damit, mit so vielen Menschen auf so kleinem Raum zu sein und tröste mich immer damit, dass es ja ganz schnell geht,…
…. aber dieses mal irrte ich mich ….
Wie gewohnt werden möglichst viele Besucher in einen Aufzug gesteckt, nachvollziehbar und verständlich. Die Aufzugtür schloss sich … und es passierte nichts. Wir warteten eine Weile, aber der Fahrstuhl bewegte sich nicht.
Mein Puls begann zu rasen …. das ist ja genau das richtige für mich …….
Einige Gäste fingen dann an, laut zu rufen und schlugen immer lauter gegen die Aufzugstür.
Der Notrufknopf funktionierte nicht.
Ich sagte, dass wir alle zusammen rufen müssten und zählte bis drei – und da haben alle gleichzeitig gerufen, jeder so laut wie er konnte.
Es dauerte aber eine ganze Weile, bis man uns hörte.
Leider passierte trotzdem nichts.
Im Aufzug wurde es immer wärmer und stickiger.
Ich hatte das Gefühl, nicht mehr atmen zu können.
Wieder schlugen einige immer lauter gegen die Tür und dann sagte man uns, das man sich kümmere.
Und doch dauerte es nochmal eine ganze Weile, bis ein Techniker endlich die Tür manuell öffnen konnte ……

Das war ein Erlebnis der Kategorie “Braucht man nicht” …. ich war unendlich froh, da endlich raus zu sein – und M. ging es genauso.

Mit dem nächsten Aufzug fuhren wir dann hoch und obwohl der Blick aus den Fenstern schon toll war, musste ich dringend an die frische Luft.

Ich brauchte eine Weile, mich zu sammeln, aber dann konnte ich auch endlich die Aussicht geniessen.

Vor uns lag Manhattan, beleuchtet und dieser Anblick ist so …. wie beschreibt man das …. unwirklich, toll, atemberaubend, …. es flashte mich und erst nach einer Weile habe ich meine Kamera ausgepackt und versucht, das irgendwie bildlich festzuhalten.

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In der Mitte: Das Empire State Building

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Der dunkle Fleck ist der Central Park

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Ganz hinten kann man die Freiheitsstatue erahnen

Zoom:

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Verschiedene Fotos mit verschiedenen Einstellungen, … und ich konnte mich nicht entscheiden, welches ich hier poste …. also gibts alle (SORRY!!!)

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Kurzes Video:

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Wir waren eine ganze Weile dort oben, aber irgendwann wurde es doch zu kalt.

Als wir dann nach einer Weile den Ausgang aus dem riesigen Komplex gefunden haben (Das Problem kam mir bekannt vor…) stand ich vor dem Weihnachtsbaum, es war inzwischen dunkel und die Lichter leuchteten bunt und farbenfroh.

Da musste ich einen Moment inne halten und spürte, wie ich eine Gänsehaut bekam –  denn genauso habe ich ihn mir vorgestellt.

Der entzauberte Zauber war vergessen, da stand er, “mein” Weihnachtsbaum, voller bunter Lichter, riesig groß und an der Spitze den hell leuchtenden Stern!

Aber: Gefühlt 10 Milliarden Menschen wollten ihn auch sehen und fotografieren und Selfies machen – und der Rockefeller Plaza ist nicht besonders groß …..

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Wir schauten auf die Uhr – uah, unser Bus würde bald schon fahren!!!! Wir waren viel zu lange auf dem Top of the Rock und es dauerte ewig, sich durch die Menschenmenge durchzukämpfen.

Die Lichtershow an dem Gebäude gegenüber begann grad, aber wir hatten leider (leider) keine Zeit mehr, sie komplett anzusehen……

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Das was wir sahen, war aber wunderschön mit einigen kurzen Gänsehautmomenten.

Je weiter wir uns vom Rockefeller Center entfernten, desto leerer wurden die Strassen. Nicht leer, sondern leerer! Man konnte also laufen, ohne schieben und ohne drängeln.

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Mit dem Shuttle ging es zurück zum Hotel.

Unseren letzten Abend liessen wir in Ruhe ausklingen -und haben auch die vielen Eindrücke vom heutigen Tage noch einmal Revue passieren lassen.

Am letzten Abend macht sich in mir immer etwas Wehmut breit. Aber morgen würden wir noch fast einen kompletten Tag haben und wir hatten uns auch schon etwas vorgenommen.

 



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Ich wünsche euch allen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest, egal, wo auf der Welt ihr grad seid!

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