Tag 2 in New York

Z.

Ziele heute:

– One World Trade Center
– Hudson River
– Schifffahrt um Manhattan

 

 

Gelaufene Schritte: 24.605

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Heute gehts endlich nach New York City!

Jetlag sei Dank waren wir zeitig wach und gingen nach unten ins Frühstückscafé. Für um die 10 € p.P. bekommt man ein einfaches Frühstück.

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Übrigens ein kleiner Tipp:

Wenn man New York besucht, gibt es diverse City-Pässe, mit denen man vergünstigten Eintritt hat und teilweise auch nicht bei den Attraktionen anstehen muss.

Wir haben uns nach langer Überlegung für den City-Pass entschieden.

Er umfasst:

  • Das Empire State Building (einschließlich Audiotour)
  • Das Top of the Rock ODER das Guggenheim Museum (einschließlich Audiotour)
  • Freiheitsstatue und Ellis Island ODER eine der Circle Line Bootstouren
  • Das 9/11 Museum ODER das Intrepid Sea, Air and Space Museum
  • Das American Museum of Natural History
  • Das Metropolitan Museum of Art (einschließlich Zugang zum Met Breuer und Met Cloisters am selben Tag)

 

Kosten: Um die 110 € p.P. , dafür hat man die Eintritte zu den o.g. Attraktionen und man kann an den Warteschlangen vorbei.

 

Eine Übersicht aller City Pässe und die Kosten gibt es auf folgender deutschsprachigen Seite, dort könnt ihr sie auch direkt bestellen:

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Rabattpässe für Attraktionen in New York

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Man muss überlegen, wie lange man vor Ort ist und was man unbedingt sehen möchte – und dann schauen, welcher der drei Pässe am besten dazu passt.

Leider nicht im City-Pass: Tickets für das One World Trade Center, die Tickets haben wir gesondert bestellt.

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Zurück zum Reisebericht:

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Für heute hatten wir die Tickets für das One World Trade Center.

Gebaut wurde er ungefähr an der Stelle, wo damals die Twintowers standen.

2014 wurde der Wolkenkratzer fertig gestellt und ist mit 541,3 Meter das höchste Gebäude von den USA und der sechsthöchste Turm der Welt.

Ursprünglich sollte er Freedom-Tower heissen und noch heute nennen ihn viele Amerikaner Freedom-Tower, da für sie das Word Trade Center eben jener Komplex war, welcher damals nach den Anschlägen eingestürzt ist – sie weigern sich, den neuen Turm ebenso zu bezeichnen.

Die Aussichtsplattform wurde erst im letzten Jahr eröffnet, sie befindet sich in den Etagen 100 und 101 auf  386 Meter bis 406 Meter Höhe!

Die Tickets für das One World Trade Center habe ich 2 Wochen vor der Reise hier bestellt:

Tickets für das One World Trade Center – Deutschsprachige Seite

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Adresse: Der Haupteingang befindet sich an der West Street (Ecke West und Vesey Street)

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Öffnungszeiten:

Ganzjährig:
Montag – Sonntag: 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Im Sommer:
6. Mai – 10. September 2016
Montag – Sonntag: 9:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Am 11. September ist das One World Observatory für die Öffentlichkeit geschlossen

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Eintrittspreise:

Die Ticketpreise fangen bei 32 Dollar für Erwachsene und 26 Dollar für Kinder an.
Kinder unter 5 Jahren bezahlen keinen Eintritt

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Die Aussichtsplattform bietet ein 360°- Panorama über ganz Manhattan. Man befindet sich aber die ganze Zeit im Gebäude und genießt die Aussicht aus riesigen Panorama-Glasfenstern. 

 

 

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Der One World Trade – Tower

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Wie auf allen Aussichtstürmen gelten auch hier strenge Sicherheitsvorschriften.
Ähnlich wie am Flughafen wird auch hier der Rucksack durchleuchtet und man wird durchsucht.

Mein Stativ wurde mir abgenommen und ich bekam einen Pfandbon.

Der Aufzug brachte uns in Rekordzeit nach oben – und gewährte Einblicke in die Entstehung von Manhattan, leider war der Aufzug sehr voll und alle hielten ihre Kameras nach oben – nunja, ich ja auch 😉

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Oben angekommen gab es auf einer großen Leinwand noch eine Video-Vorführung und wir haben ungeduldig abgewartet, schließlich wollten wir endlich zur Aussichtsplattform!

Aber dann …. dann gab es einen absoluten Gänsehautmoment, wirklich DEN perfekten Moment, der einen fast die Tränen in die Augen treibt.

Um euch aber eine eventuelle Überraschung nicht kaputt zu machen, verrate ich aber nicht, was da passiert ist 😉

Anschließend ging es eine Etage tiefer und somit dann auch in die Etage mit den Panorama – Fenstern!

Ein atemberaubender Anblick, überwältigend und irgendwie schien es sehr unwirklich. Das Wetter war perfekt!

Wir sind zweimal die Runde gegangen und haben uns anschliessend in dem Café auf der Aussichtsetage etwas gestärkt. Über 2 Stunden waren wir dort oben, geplant war das so nicht ….

Ich lasse mal ein paar Fotos sprechen, auch wenn sie – wie immer – es nicht so wieder geben, wie es tatsächlich war

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Manhattan – Blick Richtung Norden. Perfekte Sicht bei strahlendem Sonnenschein

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Da steht sie!!! Die Freiheitsstatue!!!  Rechts sieht man Ellies Island.

 

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Ellies Island.
1892 wurde auf der ca 11,1 ha großen künstlichen Insel die Einreisebehörde für New York (Staat und Stadt) eröffnet und zudem war hier über 30 Jahre die zentrale Sammelstelle für die Immigranten der gesamten USA. Bis 1954 durchliefen ca 12 Millionen Einwanderer diese Einreisebehörde!  Seit 1990 ist hier das Museum zur Geschichte der Einwanderung in die Vereinigten Staaten

 

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Ellis Island Departure

 

 

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Ich hatte noch nie in einem Café so eine atemberaubende Aussicht !!! Wow

20161202-img_2569     Das Empire State Building

 

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Blick über die Upper New York Bay (gegen die Sonne fotografiert)
Um die Stadt bei einem Jahrhunderthochwasser zu schützen, könnte man hier drei Stauwehre errichten. Ähnliches wurde bereits in London gebaut.

 

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Ein letzter Blick auf die Freiheitsstatue von oben – dann ging es wieder nach unten

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Auf die Aufzugfahrt nach unten war kurzweilig – Man bekam das Gefühl vermittelt, von aussen um das Gebäude drumherum zu fliegen. Richtig genial!

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Anschließend besuchten wir das 9/11 Memorial.

Genau an der Stelle, wo damals die Twin-Towers standen, befinden sich nun zwei große Wasserbassings mit Wasserfällen, diese sind mit einer Kupferumrandung abgegrenzt, auf welcher sich die Namen der 2983 Menschen befinden, welche bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und vom 26. Februar 1993 ums Leben kamen. Es finden sich die Namen der getöteten Menschen im World Trade Center (11. September 2001 und 26. Februar 1993), im Pentagon, in den vier entführten Flugzeugen sowie alle ums Leben gekommenen Rettungskräfte und freiwilligen Helfer. Die Namen der Attentäter finden sich hier selbstverständlich nicht. Eine besondere Geeste: Wenn eines der Opfer Geburtstag gehabt hätte, wird eine weiße Rose in seinen Namen gesteckt.

Es ist ein sehr beklemmendes Gefühl, wenn man hier steht und sich an die Bilder von damals erinnert. Wenn man darüber nachdenkt, was genau hier damals passiert ist.

Jeder, den man fragt, weiß noch genau, was er an diesem Tag gemacht hat und wie er davon erfahren hat.

Schlimm fand ich die vielen Besucher, die dort lachend Selfies von sich gemacht haben. Wie kann man an so einem Ort lachen?!  Irgendwie verstehe ich das nicht. Mir ist der Besuch von diesem Ort doch etwas nahe gegangen ….

 

 

 

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Mein Bekannter hat noch ein Video gemacht und mir erlaubt, dass ich es hier hochladen darf. Vielen Dank M. !!!

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Geplant war eigentlich, direkt im Anschluss das dazugehörige Museum zu besuchen.

Die Tickets dafür sind im City Pass enthalten.

Aber – die Sonne schien so schön, wir beschlossen, am Hudson River entlang zum Bootsanleger für unsere Schifffahrt am späten Nachmittag zu laufen, ca 6 km waren das.

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Eines meiner Lieblingsfotos aus dem NY-Urlaub – weil es mich an die schöne Stimmung dort erinnerte. Die Sonne schien, von dem Lärm aus der Stadt bekam man wenig mit, man lief am Wasser entlang, teilweise durch kleine Parcs. Wie schön muss das hier im Frühling sein, wenn alles grünt und blüht?

 

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Gegen die Sonne fotografiert – der One World Trade Center überragt alle

 

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Blick Richtung New Jersey – Newport

 

Unsere Schifffahrt mit Circle Line Sightseeing Cruises (ist im City Pass enthalten) – Einmal um Manhattan –  begann um 15.30 Uhr, kurz vor dem Sonnenuntergang.

Auf dem Deck pustete der eisige Wind, ich blieb trotzdem dort, dick eingemummelt, um ein paar Fotos machen zu können.
Da sag mal einer, ich würde mich für die Fotos auf diesem Blog nicht ins Zeug legen! Fast weggepustet wäre ich, direkt in den Hudson River  …. naja, ok, das ist etwas übertrieben. Aber kalt war es wirklich, brrrrrrr

 

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Dick eingemummelt

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Die Südspitze von Manhattan

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Wir fuhren dicht an der Freiheitsstatue vorbei

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Etwas herangezoomt

 

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Freiheitsstatue und Süd-Manhattan im Licht der untergehenden Sonne

 

 

 

 

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Dann ging es unter die Brooklyn Bridge drunterher – meine Lieblingsbrücke in NY. Und nun war sie direkt vor mir – wow!

 

 

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Hinter der Brooklyn Bridge ist in direkter Nähe die Manhattan Bridge

 

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Wir drehten um und fuhren noch einmal um die Südspitze

 

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Das war wirklich schön – wir sahen, wie die Sonne unterging und in Manhattan die Lichter angingen.

Die Schifffahrt dauerte insgesamt 1,5 Stunden.

 

Nach der Schifffahrt gingen wir zur Bushaltestelle am Times Square und fuhren von dort zurück zum Hotel.

 

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Kein guter Ort, um einen entspannten Tag ausklingen zu lassen, denn es ist hier einfach nur laut, überall blinkt und leuchtet Werbung und die Menschen schieben sich über durch die durch Zäune abgegrenzten Gehwege ….. Nein, meins ist das nicht, ….. Aber die Plattform am Times Square stand trotzdem für die kommenden Tage auf meiner Wunschliste

 

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Gute Nacht!  Morgen nehme ich euch mit in die Oper !!!!





 

 

 

 

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