Doha (Qatar)
 
 
 
Am 12. März 2015 ging unsere Reise los.
 
Vorwort: Reisen als Eltern, aber die Kinder bleiben zu Hause ….
 
Mein Mann und ich fahren weg. 
Die Kinder blieben zu Hause, in ihrem gewohnten Umfeld.
 
Mit den Kindern fahren wir im Sommer 16 Tage ans Meer, dort haben wir ein Ferienhaus direkt am Strand gemietet und ich weiß, dass unseren Kindern das sehr gefallen wird und wir freuen uns auf die Zeit.
 
Organisiert war alles. Die Kinder blieben in der Woche bei uns zu Hause, meine Eltern wohnen im Erdgeschoss. An den Wochenenden gingen sie zu S-Eltern. Und ich weiß, dass sie überall in wirklich guten Händen sind. Ja, das wusste ich ….. aber trotzdem … mein Mutterherz ……
….. die Tage vor der Abreise …. waren schlimm …..
 
Die Kinder freuten sich sogar. “Elternfreie Zeit!” rief Nina, ich mache jeden Tag in meinem Zimmer Disko! “Mama, ich werd euch zwar vermissen, aber wir können uns ja jeden Tag schreiben, ok? Und ihr bringt uns auch was schönes mit, ja? Und ausserdem ist das schön, wenn Oma und Opa uns verwöhnen und wir freuen uns darauf!” …… 
 
…. und so packte ich meinen Koffer, kuschelte mit den Kindern, …. ließ Verstand und Mutterherz gegeneinander ankämpfen und hatte eine schlaflose Nacht …
 
….. und schon war Donnerstag Morgen ….. 
 
 
 
 
Draussen hatte es gefroren ….. es war richtig kalt …… 

 


 

 
 
….. gleich hieß es, den Kindern für 11 Tage Tschüss zu sagen …..
 
Die Kinder fuhren wir gewohnt zur Schule und zum Kindergarten. Sie weinten keine einzige Träne beim Abschied. Wünschten uns viel Spaß und wir mussten versprechen, zu schreiben, sobald wir abgekommen sind. 
 
….. als sie weg waren,  fuhren wir zum Bahnhof.
 
Unsere Traum- Reise begann
 
 
Wenig später saßen wir im Zug Richtung Flughafen Düsseldorf.

Unsere Reise-Route:

Route 03/2015

Düssseldorf – Dubai – Doha
Doha – Dubai – Malediven
Malediven – Dubai
Dubai – Düsseldorf

…. insgesamt 6 Flüge und das erste mal, dass wir eine Umsteigeverbindung gebucht haben.
Ob das wohl alles klappt….?!

Von DUS starteten wir damals auch unseren Trip in die USA 🙂

 

 

Unser Flieger, Airline: Emirates

 
 
 
 Von Düsseldorf flogen wir erst nach Dubai, von Dubai ging es weiter nach Doha.
 
 
DUS-DXB-Doha
 
 
Die Bahn hatte Verspätung . Was aber nicht so ganz tragisch war, da unser Flug auch Verspätung hatte. …
 
Was wiederum ganz blöd war, weil wir dann in Dubai nicht direkt landen
konnten, sondern 3 Schleifen fliegen mussten und somit unsere
Umsteigezeit mehr als knapp wurde …..
….. Gelandet in Dubai –
unser nächster Flug war schon beim boarden. Und wir mussten noch durch
die Passkontrolle. Ewig lange Schlange …… Aaaaaaaargh ………..
Dann schauen, vom Gate B-paarundzwanzig mussten wir  zu B4 …. also einmal durchs halbe Terminal, … Dubai ist riesig. Und wir rannten, es gab schon den ‘Final Call’ fürs Boarden.
Und dann, …..wir kamen japsend am Gate B4 an …. gerade noch rechtzeitig. ….. puh!

Nach der Rennerrei in Dubai saßen wir dann in einer relativ leeren Maschine nach Doha, bekamen trotz des nur 1-stündigen Fluges 3 Brötchen und Getränke.Emirates ist eine wirklich gute Airline, sehr guter Service, alles hat reibungslos geklappt.

 
 
In Doha holte unser Freund uns vom Airport ab, wir fuhren zu ihm nach Hause.
 
Angekommen in Doha, unserer 1. Etappe! 🙂
 
 

Start in DUS .

Im Flugzeug gab es neben dem ISE auch Boardkameras, eine war nach vorne gerichtet und eine nach unten. Da wir meistens Nachtflüge hatten, nutzen wir das aber relativ wenig 😉

 

 

…. unsere Flugroute
Aus den beiden Hauptgerichten konnte man wählen

 

 

Kleiner Snack zwischendurch

 

 

Klassiker. Schiffe versenken gab es auch, ebenso wie Kniffel, aber auch viele neue, moderne Spiele.

 

Das Haupt-Essen, reichhaltig und lecker.

 

Sternenhimmel im Flieger – und die ewig aufleuchtenden Anschnallzeichen …..

 

 

 

Eine kleine Insel im persischen Golf

 

….. dreimal Schleife über dem Meer ……

 

 

 

In den VAE und auch in Qatar sind selbst die Autobahnen hell beleuchtet

In Dubai stiegen wir in Rekordzeit um. Und weiter gehts!

Dubai bei Nacht mit seinem Burj Khalifa. Ihn werden wir auf dieser Reise auch noch besuchen 🙂

 

Dubai – The Palm

 

Kleiner Snack auf dem kurzen Flug

 

 

Doha !!!!!

 

 

 

 Erst einmal ein paar allgemeine Infos zu Qatar 
 
Qatar liegt als Halbinsel im persischen Golf.  Die Hauptstadt ist die am Meer liegende Stadt Doha.
Qatar wird durch die Monarchie regiert.
2013 hatte Qatar ~2.100.000 Einwohner.
Im Jahr 2022 wird in Qatar die Fußball-WM statt finden, wegen der großen Hitze dort im Sommer findet die WM erstmals im Winter statt, was zur Folge hat, dass wir das WM-Finale unterm Weihnachtsbaum gucken können/müssen/dürfen.
Wer mehr wissen möchte: Wikipedia -> Qatar
 
 
Ich zitiere mal Wikipedia.de:
“… Mit dem geringen Jahresniederschlag von unter 100 mm gehört Katar zu den trockensten Landschaften der Erde. …”
Merkt euch diesen Satz – der wird noch von Bedeutung sein!
 
Der frühere Studienkollege meines Mannes arbeitet in Doha als Ingenieur, er lebt mit seiner Frau und ihrem gemeinsamen Sohn in einer gesicherten Wohnsiedlung recht zentral in Doha. In dieser Wohnsiedlung hat man nur nach strenger Kontrolle Zutritt. Es gibt Wohnungen und Häuser, Gemeinschaftseinrichtungen, kleinere Sportzentren mit Pool, einem Supermarkt, Spielplätzen usw. Diese Wohnsiedlung nennt sich Compound.
 
Die Gastarbeiter aus den östlichen Ländern wohnten lange nicht so komfortabel, aber das wissen wir nur aus den Berichten der Leute dort, selber gesehen haben wir es nicht.
 
Unsere Freunde haben uns sehr viel von Doha und dem Umland gezeigt, ich habe die Fotos nicht chronologisch, sondern nach Ort sortiert.



Fotos aus dem Compound

 

 

Einer der Pools im Compound. Hier gab es auch kostenloses WLAN, daher setzte ich mich am Abend meistens kurz an den Pool, um mit meinen Kindern / meiner Familie zu schreiben. Für Skype war die Internetverbindung leider zu schwach.

 

 

Die Strassen im Compound.

 

 

…… auch das musste sein – Abkühlung im Pool 😉

 

 

 

…… am Abend ….. ein kaltes Getränk und kurz mit der Familie schreiben

 


____________________________________________
___________________DOHA____________

 
 
 
Fangen wir an mit Fotos direkt aus Doha.
 
Kommt mir irgendwie bekannt vor – ich glaube, ich weiß, was da steht  😉 

Spaziergang durch die Westbay, dem Viertel, mit den vielen Hochhäusern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erinnert mich an Venedig

 

An der Corniche, der langgezogenen (knapp 8 km lang), bogenförmigen Uferpromenade.

 

 

Die große Oryx-Figur “Orry”, aufgestellt 2006 als Maskottchen für die Asian Games
Blick auf die Skyline von Doha. Plan war ja, diese einmal nachts zu fotografieren ….. man soll halt nicht so viel planen …….
Das arabische Restaurant, in welchem man nach dem Essen gemütlich Shisha rauchen kann,…..

 

 
 
Erinnert ihr euch noch an mein Wikipedia-Zitat?
Da ging es um den wenigen Regen in Qatar, eines der trockensten Länder der Welt und so …. ihr wisst schon. Freundlich wie wir sind haben wir ein Gastgeschenk mitgebracht. Etwas typisch deutsches …… …. REGEN!
Beim Tasche packen scherzte ich noch mit Alex “Schirm?! Alex, wir fahren in einen Wüstenstaat!” Lange Rede, …….
 
Wir hatten in diesem sonst so trockenen Land REGEN!!!!!! ….. von den 5 Tagen dort tatsächlich 1 1/2 Tage Regen ….. Die Qataris reagierten auf den ersten Regen noch panischer als ich. Wir waren im Kulturviertel Katara unterwegs und kurz nachdem die ersten Tropfen vom Himmel fielen (und von uns regengeplagten Deutschen noch garnicht richtig wahrgenommen wurden), ströhmten alle Qataris zu ihren Autos und verliessen fluchtartig den Parkplatz;  bzw –  sie versuchten es, aber weil das ALLE versuchten, gab es Stau und Verkehrschaos. Aber den Qatari kann das nicht erschüttern, er geht seiner Lieblingsbeschäftigung beim Auto fahren nach: Hupen! Dauerhaft, ständig. Das machen die dort alle. Und sehr gerne.  Hilft zwar nix, aber nun ….
Ja, Regen …. 2 Tage hintereinander …..  Gab es da noch nie, absolut ungewöhnlich, ….. pf
Aus dem Grund konnten wir vieles nicht mehr unternehmen, was wir geplant hatten. Spaziergang der gesamten Corniche entlang und auch nachts die Skyline fotografieren klappte nicht, denn an den beiden Abenden, an denen es zeitlich mgl gewesen wäre, regnete es und teilweise wehte auch böiger Wind.
Schade.
Folgender Trost kam von meinen Eltern aus Deutschland:
“Wenigstens habt ihr es warm!” …… jo …..
 

 

 

 

 

 
 
 
Spaziergang an der Corniche am Abend.
Zweimal waren wir abends an der Corniche.
Unser erster Besuch führte uns allerdings lediglich zu dem Gebiet um das Museum of Islamic Art.
Skyline fotografieren wäre von dort zwar prima gegangen, aber der Sohnemann unserer Freunde war mit und musste ins Bett. Also wurde das verschoben.
Aber dann kam ja dieser Regen und wir verschoben es erneut. Am letzten Abend war mir der Regen dann egal und ich wollte es dennoch versuchen, scheiterte aber, denn zum einen hatte ich dauernd Tropfen an der Linse, zum anderen war der Wind sehr stark und mein Reisestativ nicht standhaft genug.
 
Die Ergebnisse:
 
Am Museum of Islamic Art

 

….. zumindest etwas Skyline

  

 

 

Aus dem fahrenden Auto heraus fotografiert ……
 
 
 
 
 
Qatar hat viele schöne Plätze, aber noch viel mehr Baustellen …..
Wohin man sieht, Baukräne sieht man immer …..
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

An einem Regentag waren wir im Dubai City Center.

Plan war: Dort frühstücken und dann ein paar Mitbringsel kaufen
Achja, Postkarten brauchen wir auch noch !!!

Das Dubai City Center ist die zur Zeit größte Einkaufsmall in Doha und liegt in der WestBay.

Auf 5 Etagen verteilen sich neben ca 350 Geschäften auch eine Eisbahn,
ein großes Kino, ein Supermarkt und eine Kindererlebniswelt.
Klingt ja alles ganz toll – Postkarten bekommt man dort allerdings keine.

Wenn man jemanden reif für die “Hab-Mich-Lieb-Jacken” machen möchte, stellt man ihm eine ganz simpel klingende Aufgabe:
“Schicke mir eine Postkarte aus Doha!”

Denn das geht nicht so einfach ….. Und erinnerte mich an die Deutsche
Bürokratie, wenn man diverse Anträge ausfüllen bzw einreichen muss …..

Denn: Postkarten gibt es nur im Post-Office.
Und auch dort wissen die Qataris selber nicht so genau, wo man sie denn
bekommt und so wird man über mehrere Etagen von Schalter zu Schalter
geschickt…..

Aber lächeln tun die Qataris immer sehr freundlich ….. oder ….
vielleicht schmunzeln sie auch nur über diese ausserirdischen Touris mit
ihren seltsamen Wünschen …. Postkarte, in Zeiten von Facebook, Whats
App und Co …… ts

Nunja, nach einem unfreiwilligen Erkundungslauf des PostOffices finden
wir einen Schalter und dort verkauft der wieder einmal freundlichst
grinsende Qatari dann Postkarten, zwei Motive, beide …. naja ……

So, nur noch eben schnell Briefmarken und fertig ….

…. Briefmarken ….. wo gibts die?! Achso, am Schalter …… an
einem anderen, nicht hier. Warum auch dort? Wäre ja einfach …..

Also ab in die große Halle mit den unzähligen Schaltern, eine Nummer ziehen und warten. Und warten. Und warten. Und warten.

Weil wir ungeduldig wurden, zogen wir eine Nummer für ein anderes
Anliegen, wurden nach weiteren 15 Minuten auch endlich an den Schalter
gerufen.

Gesprächsverlauf in Deutsch übersetzt:
Briefmarken? Ne, da müssen sie an den anderen Schalter.
– Wieso können sie uns jetzt keine verkaufen?! Wir möchten 4 Briefmarken. Mehr nicht.
Das geht nicht, bitte gehen sie an den richtigen Schalter.
– Aber da ist niemand….?!
Dann müssen sie eben warten.

Mein Mann?! ->

Knüllt den Nummernzettel, wirft ihn dem Schaltermenschen vor die Nase und geht.

Die Postkarten blieben also bei uns ……

 
 
 

 

 

 

 

 Das arabische Restaurant an der Corniche “Mourjan”

Eigentlich wollten wir nur etwas trinken.

Wir wurden an unseren Platz geführt und bekamen die Karte gereicht.
Und siehe da: Pro Person gab es eine Mindestbestellmenge von ca 25 € …..
Oha ….. das ist für mich die definitiv teuerste Cola aller Zeiten, allerdings gab es dann zu der Cola eine wirklich sehr leckere Lasagne, Brötchen und einen kostenlosen Nachtisch sowie während des gazen Besuches kostenloses eiskaltes Wasser. 🙂

Es war wirklich sehr gut, unser Essen, das Ambiente, die Aussicht ….. empfehlenswert!

 

 

 

 

Rauchen erlaubt
 

 

Gratis-Desert – wie das Essen auch sehr lecker

 

 

Es gibt in Qatar kein Kleingeld. Beträge werden im Supermarkt auf- oder abgerundet. 1 Riyal sind ca 25-26 Cent

 

 

Frühstück im City-Center. Eigentlich wollten wir etwas typisch arabisches …… naja, …. auf der Verpackung sind arabische Schriftzeichen, kann man gelten lassen …….

 

____________________________________________

Souq Waqif
______________________________________________

Die Souqs sind grob beschrieben traditionelle, arabische Einkaufszentren.
Man hat viele Geschäfte mit Gewürzen, Kleidung, Tieren und co, in welchen man um den Preis feilschen kann. Aber die Souqs dienen nicht nur als Ort zum einkaufen, sondern auch als Treffpunkt, zum Kaffee oder Shisha rauchen in einem der vielen Cafés.
Das Souq Waqif soll das ursprüngliche Doha zeigen, fälschlicherweise wird es oft als ‘alt’ betitelt, ist jedoch sogar noch relativ neu.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis dahin hat es mir sehr gut gefallen, …. es war wie ein klein wenig Abendland, orientalisch – exotisch. In der Luft der Duft der vielen Gewürze, arabische Musik irgendwo im Hintergrund und viele schöne Plätze.

Ja, es hat mir gefallen …… bis ich in die Passage kam, in welcher Tiere zum Kauf angeboten wurden …..

Ich lasse mal die Fotos sprechen, auch wenn sie nicht das Gesamtpaket wiedergeben, was man dort vorfindet.

 

 

 

 

 

….. die hätte ich am liebsten mitgenommen 🙁    🙁

….. und die anderen auch allesamt 🙁

 

 

…..

 

 

 

 

 

 

Der Gold-Souq ist eine Ansammlung an Geschäften, in denen ich wohl nie einen Fuß setzten werde …..

 

 

 

 

….. und dann wurde es Abend, der Kleine musste ins Bett und wir fuhren zurück zum Compound, holten aber vorher noch beim besten Türken von Doha leckeres türkisches Essen, und damit meine ich nicht nur Döner 😉

 



_______________________________________________

K A T A R A

_______________________________________________

Die genaue Bezeichnung ist “Katara Cultural Village”.

Das ca 100 ha große Gebiet liegt in Sichtweite zur “Doha Pearl”.
Es ist Dohas Kunst- und Kulturzentrum, es wurden Theater, Konzertsäle und
Ausstellungsräume mit modernsten Einrichtungen errichtet.  Zu den Attraktionen von Katara gehören u.a.das Amphitheater, sowie eine Kunst- und Ausstellungshalle mit mehreren Galerien und Clubs. Ausserdem gibt es eine
Falknerei und eine Moschee.

Wir waren zweimal in Katara, es hat uns sehr gut gefallen; das gesamte Areal ist sehr sauber und gepflegt, die Wege waren mit Sonnensegeln überspannt (die auch vor Regen schützen,…..) , es gab viele Cafés und man hatte einen schönen Blick über den bogenförmigen Strand bis hin zur Pearl. Gerne hätten wir uns auch das Amphietheater angesehen, aber an beiden Tagen fanden TV-Sendungen / Aufzeichnungen statt und das Amphietheater war für die Öffentlichkeit gesperrt.
Baustellen gibt es aber auch in Katara und direktem Umland reichlich.

 

 

 

 

Die drei Kühltürme. Durch ein ausgeklügeltes Belüftungssystem ist es im innern kühl. Diese drei Türme sind ein Wohnblock für unzählige Tauben

Die Moschee und das dazugehörige Minarett, 5x am Tag ertönen in ganz Doha Gebetsgesänge

 

 

 

 

Kunst

 

…. bei unserem zweiten Besuch fing es wieder an zu regnen …… *grml*

 

Das Gebäude stellt einen Falkenhut dar. Ausnahmsweise durften wir hinein und schauen.
Anfang des Jahres fand hier ein bedeutender Falkner-Wettbewerb statt.

 

 

 

 

Das goldene Minarett.

 

Im Hintergrund das Amphietheater

….. Großbaustelle …..

 

 

 

Bei unserem zweiten Besuch machten wir einen Zwangsstop (wg Regen….) im
Red Velvet, ein CupCake-Café mit interessanter Einrichtung und so vielen
verschiedenen CupCakes, dass für jeden etwas dabei ist, direkt in der
Nähe des Parkplatzes und der drei Kühltürme.

Regen ….. und alle wollen schnell weg ……

Mein Mann probierte dann einen CupCake mit einer Blattgoldverzierung.

Mal probieren, wie Gold schmeckt 😉

Und wie schmeckt es?

….. nach nix.

Nur nach teuer und exclusive …

Nix für uns.
Lustig waren aber die Blicke meiner Familie, als ich sagte “Wir haben Gold
gegessen!” ….. Und ohne dass sie es sagten, wusste ich ganz genau, was
sie denken.  😉 😀

 

 

Das wars schon wieder .

 

____________________________________________________

Kamelrennstrecke und das Sheikh Faisal Museum

____________________________________________________

Heute verliessen wir Doha.
Unser erstes Ziel war eine Kamelrennstrecke.
Es wurden Kamele trainiert, ein paar sahen wir auch auf der Rennstrecke.
Die Kamelrennsaison ist von Oktober bis Mai.
Seit 1972 gibt es in Qatar professionelle Kamelrennen.  Die Kamele erreichen hier Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h.
Früher wurden hier meistens Kinderjockys eingesetzt, da diese leichter waren. Das ganze spitze sich soweit zu, dass Jungs aus ärmeren asiatischen Ländern durch ihre Eltern als Jockys verkauft wurden, teilweise saßen 5-jährige Jungs auf den Kamelen.
Aus dem Grund wurde ein Mindestalter für Jockys gesetztlich festgelegt, Kinderjockys sind heute verboten.
Inzwischen werden die Kamele von kleinen Robotern geritten, die Peitsche der festgeschnürten Roboter wird per Fernsteuerung bedient.

 

 

 

 

 

 

 

 



Dann fuhren wir weiter zum Sheikh Faisal Museum.
Dabei handelt es sich um eine Privatausstellung eines Scheichen, genauer gesagt – wie der Name sagt – vom 1948 in Doha geborenen Sheich Faisal.
Man darf nur nach vorheriger online Anmeldung in das Meseum und besichtigen nur mit einer Führung.
Diese war uns allerdings etwas zu schnell, wir hätten uns einige Ausstellugsstücke gerne länger / in Ruhe angesehen.  In jedem Raum waren Wachposten, die aufgepast haben, dass man bei der Gruppe bleibt.

 
Fotos:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Das ist arabische Kaligraphie und heisst Nina ….
 …. Elisabeth ……
 …. und Alexander. Ich hoffe, ich habe sie alle richtig herum eingestellt 😉 😀
 
 
 
 
 
 
 
~~~
 
 
 
 
 
 

_________________________________________________

Doha – The Pearl
_________________________________________________

 

Dubai hat seine Palme(n) – und Doha seit einigen Jahren “The Pearl”
 
Warum heisst es Perle?  –  Es lehnt an die traditionelle Perlenfischerrei von Qatar an.
8 Milliarden Dollar kostet(e) das Projekt “Pearl”, denn die insgesamt 11 Bereiche auf einer Fläche von ca 400 Hektar wurden im Meer extra aufgeschüttet. 2004 begann das Projekt, inzwischen ist es weitestgehend fertig gestellt. 15.000 neue Wohnungen entstanden, eine Eigentumswohnung um 125 qm kostet ca 300.000 Dollar. Zusätzlich gibt es viele (Luxus-) Geschäfte, Hotels, Ärzte, Krankenhäuser, Sporteinrichtungen, Malls, Freizeitparks, viele Cafes und Restaurants, Schulen, Postamt, Anlegestellen für kleinere und größere Schiffe etc.
 
Wir haben nur einen kurzen Spaziergang auf der Perle gemacht, irgendwie fühlten wir uns dort inmitten von dem ganzen Luxus deplatziert, …..
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 

 

 
 

Blick zu den Hochhäusern der Westbay links und Katara rechts

Fischchen 😉

 



Rechts vorher – Links nachher. Oder: Links fertig, rechts noch im Bau.

 

 

…… wir verlassen die Perle wieder und gehen Richtung Katara

 

…… *seufz*


 

 
 
 
 
 
 Diese ganzen Busse bringen die Arbeiter zu den Baustellen !!!!!
Wenn man bedenkt, dass diese Menschen das neue Doha aufbauen, aber behandelt werden, wie der letzte D….. Das ist unmenschlich und zum fremdschämen!
Qatar ist ein so reiches Land, aber hier passt ein gutes Sprichwort: Aussen HUI, innen PFUI ! Denn das ganze Geld scheint vielen Qataris und denen, die dort etwas zu sagen haben, das letzte bischen Menschlichkeit und Anstand genommen zu haben.
Wir konnten nichts tun in dem Moment, ausser die Gastarbeiter freundlich zu begrüßen. Dass sie von anderen Menschen überhaupt als Mensch wahrgenommen werden, war ihnen fremd, das spürte man immer wieder.
Ein Armutszeugnis für so ein reiches Land!

Dass die WM in diesem Land statt findet, welches unter diesen Bedingungen aufgebaut wird, ist unmenschlich, ich würde sogar weitergehen: Menschenverachtend!
Warum wird nicht etwas Geld in die Hand genommen, um den Arbeitern bessere Bedingungen zu schaffen? Es wird soviel Geld verpulvert, aber hier wird gespart, auf Kosten der Gastarbeiter.

Es sind aber nicht nur die Gastarbeiter auf den Baustellen, welches dieses unwürdige Verhalten zu spüren bekommen, sondern auch die Nannys in den reichen Familien. Für 200-300 € im Monat sind sie Tag und Nacht in der Familie, kümmern sich um Haushalt und vor allem um die Kinder. Wenn man auf einen der Spielplätze Kinder mit älteren Frauen sieht, sind das oft nicht die Mütter, sondern die Nannys. Aber viele von ihnen werden sehr respektlos behandelt, manche von ihnen bekommen nicht einmal ein Bett und müssen auf dem Boden schlafen.

Ich habe nicht verstanden, warum man jemanden, der die eigenen Kinder erziehen soll, so dermaßen verachtlich behandelt.
Was muss in den Kindern vorgehen, wenn sie sehen, dass sie liebgewonnene Nanny so von den Eltern behandelt wird? Was wird ihnen da vorgelebt? Welche Generation Mensch wird da herangezogen?! …..

Wenn man meine Fotos sieht, erkennt man, wiee sich Doha zeigt und wie Doha gesehen werden will.
Hinter die Kulissen darf man nicht schauen.

Ich kann nicht in Worte fassen, was ich über all das, was wir dort sahen und hörten, denke …..


 
Rechts die beiden “ZickZack-Tower” , links Baustelle, … typischer Anblick in Doha zur Zeit …..

 

Und dann fing es an zu regnen, …. aber den Teil hatten wir ja schon, ….. Katara, CupCakes mit Gold usw  😉

 

_________________________________________________________

Aspire Zone – Villagio Shopping Mall

_________________________________________________________

 
Weil es wieder einmal regnete, fiel Corniche an diesem Abend flach.
Statt dessen fuhren wir zur Aspire-Zone, dem Sportviertel von Doha mit seinem bekannten Turm in Form einer Fackel.
In der Aspire-Zone befindet sich die Villagio Shopping Mall, eine Shopping-Mall, die an Venedig erinnert. Selbst mit einer Gondel auf einem Kanal fahren ist hier möglich.
Ca. 220 Shops verteilen sich auf 130.000 qm, es gibt zusätzlich noch einen Food-Court direkt an der Eisbahn, einen Supermarkt und einen kleinen Indoor-Freizeitpark.
Parkplätze gibt es ebenfalls reichlich, was ja beim Doha-City-Centre in der Westbay nicht der Fall ist.
 
Es war schon irgendwie ein seltsames Gefühl – so ein klein Venedig hier vorzufinden, denn vor 12 Jahren bekam ich von Alex im ‘echten’ Venedig einen Heiratsantrag, waren aber seitdem leider nicht mehr dort.
Der 300 m hohe Fackel-förmige Aspire-Tower überragt hier alles.
Er wurde für die AsianGames 2006 errichtet, Baukosten 174 Mio US$.
In dem Turm befindet sich u.a. ein 17-stöckiges Hotel mit Restaurant
und Museen und einer kleinen Aussichtsterasse. Es wird jedoch – wie man
auf meinem 1. Foto auch erkennen kann – nicht alles in diesem Turm
genutzt, denn teilweise sind die Fronten lediglich verglast.
Die Beleuchtung funktioniert mit vielen LEDs, diese sind in ein
Drahtgewebe eingearbeitet. Hier findet sich auch ein LED-Bildschirm.
Nachts wechselt der Turm laufend seine Farben.
 

 

….. ströhmender Regen …… 🙁

 

….. wenigstens in der Mall gab es blauen Himmel und Schäfchenwolken ……

 

 

 

 

 

 

 

Der Turm mit seiner schönen Farb-Wechsel-Beleuchtung, eine ordentliche Langzeitbelichtung scheiterte aber am Regen, ….. 🙁
 

__________________________________________________

Tour in die Wüste
__________________________________________________

 

Qatar ist ein Wüstenstaat, allerdings besteht der größte Teil eher aus Steinwüste, als aus der klassischen Sandwüste.

Im Süden von Qatar befindet sich das ca. 3.000 km2 Gebiet um den berühmten Inlandsee (Khor Al Udaid, einem riesigen Salzwassersee mit einem 7-km langen Kanal als Verbindung zum Meer).
Diese 3000 qm-große Gegend soll eine der aufregensten Sanddünenlandschaften Arabiens sein, die Sanddünen sind hier bis zu 40 Meter hoch.
Zwischen den Sanddünen findet man immer wieder weite trockene Salzebenen mit harten Untergrund, auf welchen Autos dann sehr schnell fahren (können).
Man kann theoretisch nur über diese harten Ebenen mit einem normalen Auto bis zum Inlandsee fahren, ohne über die Dünen fahren zu müssen.
Diese Wüste und den dazugehörigen Inlandsee wollte ich mir sehr gerne ansehen.
Unser Freund hatte mehrere Anbieter rausgesucht und telefonierte diese ab. Aber fast alle hatten einen Autoritt über die Sanddünen inkludiert, und das war etwas, was ich keinesfalls wünschte.
Warum?
Weil mir selbst auf asphaltierten Strassen schnell übel wird. In eine Achterbahn bin ich seit Jahren nicht mehr gestiegen und selbst leichte Turbulenzen im Flieger setzten mir schnell zu.
Also alles, nur keine Autofahrt über die Sanddünen.
Ich ließ Alex offen, das alleine zu machen, nur ich würde da definitiv nicht mitkommen.
 
Es gab dann einen Anbieter, er bot folgendes an: Fahrt zum Inlandsee, Möglichkeit zum Kamelreiten. Das gefiel Alex auch direkt und wir buchten es.
 
Am darauffolgenden Tag holte uns der Fahrer am Mittag im Compound ab.
 
Um in den Compound einfahren zu dürfen, musste er bei den Wachposten seine Lizenz abgeben, erhielt dafür eine Art Pfandzettel.
Beim Verlassen des Compounds erhielt er seine Lizenz dann wieder und wir fuhren um die 90 km Richtung Süden, vorrbei an den vielen riesigen Ölfeldern.
Fotografieren war hier streng verboten, viele Schilder wiesen darauf hin.
 
Doha - Wüste
 
 
 

 

 


….. gelbliche Luft Richtung Wüste – und sehr bewölkt. 



 
Immer wieder rechts und links große Baustellen …..


 
 

1. Station: Kamelreiten

Umgerechnet ein paar Euro kostete der Ritt auf einem Kamel, besonders abenteuerlich war hier auf- und absteigen. Insbesondere beim absteigen lief man Gefahr, kopfüber vom Kamel zu fallen, wenn man sich nicht gut festhielt, denn das Kamel geht zunächst in die Knie und das bedeutet wegen der langen Beine, der ganze vordere Körperteil geht mal eben um einen Meter tiefer.

 

Das Foto habe ich gemacht und dahinten ist Alex …..

….. aha, kurzes Treffen …. Kameraübergabe *lach*

 

 

…. das Foto hat Alex gemacht und dahinten bin ich 😉

 

 

 

2. Station: Fahrt zum Inlandsee. Aber ich sah ja schon das Ufer, wir waren also schon da. Ich stellte mich auf einen Spaziergang entlang der Dünen ein …..

….. aber dann …..

O_O

Dialog:

ich (leicht geschockt): Alex, unser Fahrer lässt die Luft aus den Reifen

Alex (tiefenentspannt): Na und?

ich (zunehmend nervös): Weisst du nicht, was das bedeutet?!?!?!

Alex (tiefenentspannt): Nö. Was denn?

ich (panisch): Wir fahren jetzt in die Wüste! Die Luft lässt er ab, damit die Reifen nicht so tief in den Sand sinken!

Alex (glücklich): COOOOL!

…. cool…?! ……..    coool?????

….. hatte Alex vergessen, wie  es mir bei unserer letzten Tour mit dem Bus durch die Berge ging?!  Die ganze Zeit musste ich …. erspare ich euch mal. Und die Strasse war schön asphaltiert.
Und jetzt hat er nicht eine Sekunde an seine arme Frau mit ihrem schon zu rebelieren anfangenden Magen gedacht?! Grml…….

Dass unser Fahrer ein Freund des rasanten Fahrstils ist, hatte er bereits auf der Fahrt hierher bewiesen .

 

Ok, …. Plan:

1. Wüstentour überleben
2. Alex im Inlandsee ertänken

…..

Das war “unser” Auto, unser Fahrer hieß Ali

 

Alternative zum nicht einsteigen wäre gewesen, stundenlang alleine an diesem Sammelplatz zu warten und vom Inlandsee würde ich auch nicht viel sehen …..

Ich stieg also ein. Und wir fuhren los.

Erst mal war es ganz lustig. Die Wüste ist so weitläufig, wohin man sieht, man sieht nur Sand!

Und dann ging es auf die erste hohe Düne. Als wir ganz oben standen, dachte ich kurz, wie nett die Aussicht hier doch ist, aber dass Ali jetzt besser schnell den Rückwärtsgang einlegt, bevor noch ….. aaaaahhhhhhh …….
…… was macht er denn?! Vorwärts fahren???? IST DER IRRE ?!

In Gedanken sah ich das Auto schon mit Purzelbaum die Düne runterkullern. Wäre nicht mein erster Überschlag mit dem Auto,  …. angeschnallt war ich auch,….. okeeee …… *tief durchatmen*

…. aber nix Purzelbaum, er fuhr sicher die Düne runter, erfreute sich grinsend an unsere geschockten Gesichter und suchte schon die nächste hohe Düne.

Und so ging das dann eine Weile. Düne hoch, runter. Aufwärts – Abwärts.

Ich betete die ganze Zeit zu MEINEM Gott, was im Nachhinein vielleicht nicht so klug war, wenn man neben einem Moslem sitzt, immer wieder zu wiederholen ….. “Oh my god ….. oh mein Gott ….. oh noooooooo” …..

Denn ….. irgendwann sagte ich ihm, dass ich dringenst eine Pause bräuchte. Wir war sowas von übel …. Und er? Schaut mich an. Grinst. Und sucht sich die nächste schöne hohe Düne. Rauf und runter. Nix Pause. Mir war sogar so schlecht, dass ich keine Lust mehr auf fotografieren hatte ….. und das heisst bei mir schon was …..

Und mein Mann auf der Rückbank?! Hatte Spaß ohne Ende.  Nicht nur die Fahrt an sich, ne, er fand das auch lustig, wie weiß mein Sonnenbrand-geplagtes Gesicht werden konnte.

Hmmmmm…. lach du nur, Freundchen …..

Irgendwann habe ich dann SO energisch gesagt, dass ich SOFORT eine Pause brauche, dass er dann doch erbarmen hatte. Wir hielten an und er sagte, ich solle die tolle Aussicht geniessen.
Jo … erst einmal musste ich meine ganzen Organe wieder richtig sortieren und mir dann Rachepläne für meinen schadensfrohen Mann ausdenken. ….

So ging das dann über eine Stunde. Dünen hoch, runter, aufwärts, abwärts, …..

…. Ali sagte, ich sei die erste, der dabei übel wird.

Kann ich nicht so recht glauben ….

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann waren wir irgendwann am Ufer vom Inlandsee. Direkt an der Grenze zu Saudi Arabien.

Am Ufer war ein großen Beduinencamp, wer wollte, konnte mit einer großen Gruppe hier übernachten.

Wir trafen eine Deutsche, sie kam sogar aus unserer Ecke. Die Welt ist eben auch nur ein Dorf.
Und was hielt sie in der Hand? Ingwertropfen. Und warum? Weil ihr schlecht war. AHA! Ali, haste gehört, ich bin NICHT die einzige!

 

 

 

 

___________________________
 
 Das ist bereits Saudi Arabien
 
_______________________________
 

 

Nach einer Weile fuhren wir wieder zurück, schauten uns aber noch den Sonnenuntergang in der Wüste an.

 
 

 

 

 

 

Als die Sonne weg war, waren wir am Sammelplatz, die
Reifen bekamen wieder mehr Luft,mein Gesicht wieder mehr Farbe und dann
ging es zurück nach Doha.

In Doha fotografierte ich aus dem fahrenden Auto noch einmal die Skyline der Westbay ….

…. zumindest etwas 😉

 

 

 

 

 

…… und das wars.

Unsere Zeit in Doha war zu Ende.

Wir haben sehr viel gesehen und von den Menschen bzw über sie in Qatar sehr viel erfahren.

Für uns ging die Reise nun weiter, von Doha nach Dubai ….

…. und von Dubai ging es auf die ….




 

Mit diesem Bericht ( Q wie Qatar ) nehme ich an dem Stadt-Land-Fluss – Spiel von Ferngeweht teil.

Schaut doch mal rein, es gibt schon viele, tolle Reiseberichte dort online 🙂

 






 

Merken

%d Bloggern gefällt das: