Angekommen.

Endlich.

Die Sonne ging schon unter.

Unsere Familien haben teilweise unsere Fahrt per Whats App verfolgt, ich habe vor allem in der Gruppe von meiner Familie öfters unsere Positionsdaten geschickt –  und dann kamen ganz ‘mitleidige’ Grüße aus dem Freibad oder Eisdiele ….
Dieses folgende Foto habe ich dann in unseren Familien-Whats-App-Gruppen geschickt, dass wir endlich angekommen sind mit dem Hinweis, dass dieses Foto aus unserem Ferienhaus entstanden ist ätsch 😉 🙂

 Gebucht haben wir dieses Ferienhaus:
Ferienhaus direkt am Meer
Der Vermieter wohnt in Deutschland, Ansprechpartnerin vor Ort ist eine Pensionsbesitzerin aus dem Ort. Hier haben wir auch Schlüssel, Bettwäsche und Handtücher bekommen. Für die Ferienhausgäste bietet sie an, in ihrem Gästehaus bzw dort im Garten gegen eine kleine Gebühr den beheizten Whirlpool zu nutzen. Gerne hätten wir das auch in Anspruch genommen, aber mit 3 kleinen Kindern (bzw 2 kleinen und einem großen Kind 😉 ) ist man dann doch hin und wieder etwas eingeschränkt.
Die Frau spricht etwas Deutsch, aber gutes englisch und war wirklich sehr freundlich und herzlich. Sie zeigte uns viele Ausflugsmöglichkeiten rund um den Ort, gab uns auch sonst viele Tipps und ihre Pension fanden wir auch sehr urig und einladend, vor allem die Sommerküche und den Garten 🙂

Jetzt zeige ich euch mal das Ferienhaus:

Aussenansicht, das Haus hat einen riesigen Garten mit mehreren, teilweise windgeschützten Sitzecken – und einen STRANDKORB !!!! Ich bin großer Nordsee-Fan und liebe Strandkörbe. Mehr Urlaubsfeeling geben mir persönlich nur Palmen. Achja, die gibt es in der Bretagne auch  😉

Im Keller des Hauses gibt es auch Waschmaschine und Trockner, seitdem wir mit Kindern reisen, buche ich bei Ferienhäusern auch keines mehr, wo dies nicht angeboten wird. Ausserdem gab es eine große Kiste mit Sandspielzeug. Das war gut, denn wir hatten unser vergessen. Gute Planung ist eben alles rotwerd

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Betritt man das Haus, steht man direkt im Wohnzimmer mit Esstisch

 Daneben ist sie sehr gut ausgestattete Küche

 

Badezimmer oben – mit Meerblick 🙂

 Badezimmer unten

 

 Schlafzimmer in OG

 

 Babyzimmer im OG, wie man sieht, haben die Kinder es als Spielzimmer genutzt und sich direkt ausgetobt 😉

 Schlafzimmer 2 im OG

 

Vom Schlafzimmer 3 im OG habe ich irgendwie kein Foto. Hier gab es auch ein großes Bett und eine Art Schlafsofa.

Ausserdem gab es noch eine Art Büro, hier habe ich öfters mein Kamerakram zwischengelagert, vor allem das Stativ, da wir den Raum ansonsten nicht genutzt haben.

 Schlafzimmer im EG

 Das Beste an dem Haus?

Blick aus dem 1. OG.

 
Das wurde mein Ritual morgens: Aufstehen, zum Fenster, Fenster auf und geniessen 🙂

 Zitat Nina: MAMA, dürfen wir das Ferienhaus jetzt die ganze Zeit benutzen?
….. Ehrlich? Auch das Spielzimmer? MAMMMAAAAAAAAAA, die Fahrt hat sich sowas von gelohnt, ein tolles Ferienhaus, ein großer Garten und dann das Meer, das man immer sehen kann und der Strand ist auch so toll!

Kinder glücklich – Eltern auch 🙂




 Am 1. richtigen Urlaubstag waren wir alle noch müde von der Fahrt.
Zusammen mit den Kindern erkundete ich den Strand – und wir staunten über die Muscheln, die es dort gab. Napfschnecken heissen diese und waren mir bis dahin garnicht bekannt. Hier fanden sich hunderte auf kleinem Strandstück.

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 An vielen Sträuchern saßen unzählige Schnecken.

Ich habe auch gelegentlich jemanden gesehen, der die großen Schnecken eingesammelt hat. Wozu? Hallo, wir sind in Frankreich, was wird wohl mit den Schnecken gemacht?! ….. immer noch keine Ahnung? Dann einfach weiterlesen, Auflösung kommt noch 😉

Direkt am Ferienhaus ging ein Wanderweg entlang.

Ging man nach links, kam man an dem Leuchtturm vorbei, welchen man vom Ferienhaus auch sehen konnte. Dahinter gab es einen kleinen Strand, davor ein Parkplatz, wo oft etliche Wohnmobile standen.

Leuchtturm von Pontusval;
Man beachte bitte den Felsen auf dem Felsen links neben dem Leuchturm 😉

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Auch dieser Strand wurde von den Kindern ausgetestet – und für nicht so gut befunden, daher blieb es bei dem einmaligen Besuch, zumindest für die Zwillinge

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 Wir gingen noch ein Stück den Strand entlang. Dort gab es einen Campingplatz und dieser war nur durch Düne und Wanderweg vom Strand getrennt.

 

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 An den Felsen klebten auch die Napfschnecken, teilweise auch wohl schon sehr sehr lange

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Die Kinder freuten sich, dass man zu Fuß so schnell am Strand ist.
Nur die Strandfliegen trübten den Spaß ein wenig ….

 Die Flut kam …

 … und als die Sandburg fertig war, wurde das Wasser ausgetestet. Nur 15 °C Wassertemperatur. Da blieb es bei einem Fußbad.

Am Abend erkundeten wir ein wenig den Ort.

Brignogan-Plage ist ein kleiner Ort, keine 1000 Einwohner gibt es hier, aber viele Ferienhäuser. Er gehört zum Départements Finistère, nächst größere Stadt – in welcher wir auch meistens eingekauft haben – ist Lesneven.

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 Vom Ferienhaus konnte man ein altes Türmchen sehen und wir waren neugierig, was das genau ist und liefen dorthin – Es ist die im 11. Jhdt. auf einem Felsen gebaute Chapelle Pol mit Calvarienberg und dem früheren Wachtürmchen.

Passend zum Sonnenuntergang waren wir wieder am Strand vor unserem Ferienhaus.

 

 

 Sogar mit kleiner Nebensonne rechts 🙂

 

….. das wars auch schon wieder für heute – Gute Nacht zusammen!

 



 

Wir wollten auch mal schauen, wohin der Wanderwegs nach rechts führt und liefen ihn entlang bis zur Bucht vom Ortskern , vorbei an unzähligen Felsen, Ferienhäusern und einem leerstehenden Hotel direkt am Meer.

 

 

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 Da lag ein Steinchen im Weg, die Kinder wollten es wegräumen 😉 🙂

 Mit einem Auto links im Bild erkennt man, wie groß die Felsen sind.

Und diese lagen dort überall herum, teilweise auch in Gärten oder im Maisfeld.

 

 

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 Die bretonischen Häuser finde ich sehr schön

 Das ist der Ortskern, es war – wie man sieht – Ebbe und die Boote lagen auf dem trockenen

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 Und wieder viele viele Schnecken an der Pflanze

 

…. und wieder zurück zum Ferienhaus.

 

Abends am Strand, die Flut kam

 

 Unser Wasserhüpfer

 

 





Ausflug nach Plouguerneau

 

 Es war stürmisch, aber sonnig. Klingt seltsam? Fahrt in die Bretagne und erlebt es selber 😉

 

 

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Weiterfahrt zu einer Bucht mit schönem Blick auf die Leuchttürme auf der Île Vierge.
Dieser Leuchtturm ist etwas ganz besonderes:

Er ist 82,50 m hoch und somit der höchste Leuchtturm Europas und wurde von 1896 bis 1902 ganz aus Granit gebaut, damit ist er der höchste aus Naturstein erbaute Leuchtturm der Welt.

 Man kann auf die Insel und den Leuchturm besichtigen, aber nur mit vorheriger Reservierung. Wir haben das nicht gemacht, sondern den Turm aus der Ferne bewundert.

 

 

 

Und weiter ging die Fahrt ….. durch malerische Dörfer und immer irgendwo in der Nähe vom Meer


 




 Fahrt zum Leuchtturm Pointe Saint-Mathieu

Unsere längste Tour in diesem Urlaub.

Es folgen erst einmal zwei Karten, eine Übersichtskarte der Bretagne und dann nochmals eine etwas detaillierte Karte, damit ihr wisst, wo ihr grad seid 😉

Bretagne - Übersicht

 

 

StepMapBretagne - Übersicht

 

 

 

 

 

 

Bretagne-Orte

StepMapBretagne-Orte

 

    

 Pointe Saint-Mathieu ist ‘unten links’

 

Ein paar Infos:

Es gibt die Legende, dass vor langer langer Zeit Händler aus dem Léon den Leichnam des heiligen Mathäus nach Hause bringen wollten. Dabei gerieten sie in Seenot und drohten, Schiffbruch zu erleiden. Auf wundersame Weise wurden sie aber gerettet. Eben vor genau dieser Landspitze, wo sich jetzt der Leuchturm befindet. Deswegen wurde im 6. Jahrhundert dort ein Kloster gegründet / gebaut, um die Reliquien des Heiligen dort aufzubewahren. Gut erhaltene Überreste romanische Fassade dieser Abtei sowie die Steingewölbe und die Arkaden vom Kirchenschiff kann man heute noch sehen. Ausserdem findet man in der Kapelle Notre-Dame-de-Grâce nebenan ein kleines Museum mit Ausstellungsstücken dieser Abtei.

Schon am 19. November 1691 wurde angedacht, auf dem Turm der Abtei ein Leuchtfeuer zu entzünden. Wegen Brandgefahr und Kostspieligkeit wurde er zunächst aber nur in dunklen Herbst- und Winternächten betrieben. Erst nach 1700 wurde der Leuchturm von der Marine angemietet und seitdem dauerhaft mit einem Leuchtturmwärter besetzt.

Der alte Leuchturm wurde irgendwann zu niedrig, um eine gute Reichweite seiner Lichtanlage zu erzielen, daher wurde 1835 der neue Leuchtturm gebaut.

Der 56 Meter hohe Leuchturm (Höhe v Leuchtfeuer) ist für die Öffentlichkeit zugänglich, die 163 Stufen der Wendeltreppe lohnen sich, die Aussicht ist sehr schön.

 Das gotische Eingangs-Portal der Kapelle Notre-Dame-de-Grace stammt aus dem 14. Jahrhundert und war ursprünglich der vordere Teil der zerstörten Kirche.

Und dann ging es hinauf auf den Turm. 

War das gemein von mir, dass die Kinder die Stufen zählen sollten?  Nein, das machen sie immer, bei jeder Treppe. Bei dieser hier kapitulierten sie aber irgendwann 😉    163 Stufen sind es übrigens ….

Wenn man dann oben japsend  ankommt, wird man für die Mühe belohnt:

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 Mal etwas gezoomt:

….. Dank der tollen Facebook – Bretagne – Gruppe kann ich nun auch genau sagen, was ihr auf den Fotos seht. Hier an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank für die Hilfe !!!

Bern Id, Ar Forc´h, Chelot und Les Tas de Pois

 

 Die Pointe du Toulinguet und Plage de Pen Hat

 

 Le Rocher du Lion

 

Ich konnte mich nicht satt sehen 🙂 Aber die Kinder wollten irgendwann doch wieder nach unten 😉


 

Danach schauten wir us die Ruinen an. Die Kinder verstanden das erst garnicht, vor allem die Zwillinge, aber als ich ihnen erklärte, was das hier ist, liefen sie interessiert durch die alte Abtei und stellten sich vor, wie es hier mal ausgesehen haben muss.

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 Die kleine Kapelle

 

 

Obwohl es uns hier sehr gut gefallen hat, bald ging es wieder zurück zum Ferienhaus – aber in der Bretagne ist der Weg das Ziel 🙂

 

 

 

 

Das ist die Pension von der Ferienhaus- Verwalterin direkt im Ort Brignogan Plage

 

 

Sonnenuntergang am Strand vor dem Ferienhaus

 

 

 

 

 

 

 

Gute Nacht – bis morgen 🙂

 



 > HIER geht es weiter …… <






 

 

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