Bayern – Inzell

 

Mit meiner ältesten Tochter und noch ein paar anderen Leuten (u.a. meine Mutter) waren wir in Bayern .

Alex blieb mit den Zwillingen zu Hause.

Gewohnt haben wir in dem Ort Inzell, fast “neben” Salzburg, im südlichsten Zipfel Deutschlands
Inzell gehört zum Landkreis Traunstein und hat knapp 4500 Einwohner.
Es liegt in knapp 700 m üNN und ist ein anerkannter Luftort.

Info:

Homepage von Inzell

http://www.inzell.de/de/index

 

Über 800 km lagen vor uns… aber wie sagt eine Redewendung: Der Weg ist das Ziel

 
 
Besonderes Highlight auf dem Hinweg: Die beleuchtete Allianz-Arena
– leider wirkt das auf den Fotos nicht. Es sah wirklich toll aus, wie ein Ufo mitten in der Landschaft
 
 
 
 

Salzbergwerk Berchtesgaden

 
Am 24.10. zeigte sich Inzell von seiner verregneten Seite. Es war richtig nass-kalt.
 

 

Es bot sich eigentlich nur ein Ausflug an:
Die Besichtigung vom Salzbergwerk Berchtesgaden
 
Im Salzbergwerk Berchtesgaden wird hauptsächlich mit Sinkwerken im nassen Abbau Salz abgebaut. Das mit Hilfe von Wasser aus dem Stein gelöste Salz
(Sole) wird durch eine Soleleitung zur Weiterverarbeitung zu Speisesalz
und Streusalz in die 18 Kilometer weit entfernte Saline in Bad Reichenhall gepumpt. Heute arbeiten ca. 100 Mitarbeiter im Bergwerk, darunter 50 unter Tage.
Täglich werden ca. 1800 m³ Sole gefördert

Info:

Die offizielle Homepage vom Salzbergwerk  mit allen wichtigen Infos   

https://www.salzbergwerk.de

 
 
  
Das Bergwerk von aussen

 

Bevor wir in das Bergwerk fuhren, bekamen wir alle Overalls. Selbst für mich gabs einen XXXXL-Overal.  😉
Diese erwiesen sich wirklich als notwendig, denn nach der Tour waren sie nicht mehr so sauber wie auf dem Foto.

 

Es ging auf einen kleinen Zug, welcher uns in den Berg fuhr. Er fuhr nicht langsam und zwischen uns und den Tunnelwänden war nicht viel Platz.
Aber vor allem Nina hatte riesigen Spaß.

Genausoviel Spaß hatte sie, als wir später mit einer Bergmannsrutsche in die nächste
Ebene rutschen durften. Das war aber keine normale Rutsche, sondern ähnlich wie zwei Schienen, auf welche man sich setzten konnte, um nach unten zu rutschen – man wurde sehr schnell … Es gibt dazu auch ein Foto, auf welchem Markus und ich mit großen Augen erschrocken nach vorne blicken – nur Nina lacht. Die Rutsche hatte es in sich, mein lieber man…. Das Foto durfte nur meine Familie sehen ^^
Auf eine weitere Rutschpartie verzichteten Markus und ich – und Nina rutschte mit dem Bergmann hinunter, fröhlich jauchzend und laut lachend rutschte sie an uns vorbei, während wir die unzähligen Stufen nach unten stapften 😉

 

 Der See in dem Bergwerk.

Wir fuhren mit einem Schiff darüber, es war vollkommen dunkel. Dann begann eine leise, beruhigende Musik und es wurde ein schönes Lichterspiel gezeigt, natürlich alles passend zum Thema “Salz”

 Mit diesem Züglein ging es erst in den Berg und später wieder hinaus

 Einer von den vielen Gängen, die wir entlang liefen.
 
 
 
Alles in allem war es doch schon sehenswert, der Eintritt ist zwar sehr hoch,
aber soetwas sollte man einmal mitgemacht haben.Ein weiteres mal würde
ich das aber nicht machen.
 
 

Anschliessend fuhren wir etwas durch die Gegend, die Berge waren wegen der dichten Wolken nicht zu sehen. In einem Cafee liessen wir den Tag ausklingen, fuhren zurück zur Pension, wo es abends noch unser Essen gab und dann war unser erster Urlaubstag auch schon vorbei.

Fotos von unterwegs:

 

 
 Tiefe Wolken …..
 

 

Am 25.10. wurde ich morgens wach und dachte, irgendwie ist das Licht draussen anders…

 
Und als ich die Gardinen wegzog, sah ich das:
SCHNEE !!!
 
 
 
SCHNEE!!! 20 cm Neuschnee waren in dieser Nacht gefallen.
 
An diesem Morgen stand Nina auch direkt auf. Ich brauchte nur zu sagen:
Nina, es hat geschneit! – da stand sie schon direkt am Fenster mit offenem Mund staunend und konnte es nicht abwarten, dass wir rausgingen. Noch vor dem Frühstück machten wir eine Runde, und nach dem Frühstück auch wieder.
 
 Der Park in Inzell
 

 

 Das ist übrigens unsere Unterkunft

 

 

 Die Kirche von Inzell

 

Nachmittags fuhren wir spazieren. Von den Bergen sah man nichts mehr und der Schnee ging in feinen Nieselregen über. Und so fuhren wir nach Ruhpolding in
ein Café und freuten uns, dort warm und trocken sitzen zu können. Die eigentlich geplante Tour zum Chiemsee fiel aus.
 

 

 
Chiemsee und MariaEck
 
 
 
26.10.2010
 
 
Als ich wach wurde, ging ich erst einmal auf den Balkon – was macht das
Wetter.
Wir hatten jetzt schon Regen und Schnee – es wäre mal Zeit für

Sonne.
 
 Die Sonne schien nicht – aber es kam nichts nasses vom Himmel, das war ja auch schon einmal gut
 
Beim Frühstück überlegten wir dann, was wir an dem Tag unternehmen könnten und kamen zu dem Ergebnis: Chiemsee
Schon die Fahrt dorthin war ein Augenschmaus. Die bunten Wälder als Kontrast 
zum weissen Schnee. Und die weißen Bergspitzen im Hintergrund waren
dann wie das berühmte i-Tüpfelchen

Info:     https://www.chiemsee-alpenland.de/

 
 
 
 
 

Der Chiemsee wird auch bayrisches Meer genannt – er ist der größe See in Bayern und der drittgrößte in Deutschland.

 
 
 Am Hafen sind Spiegel angebracht, welche einen ein wenig verzerren ^^
 
 
Wir haben uns für eine Schifffahrt über den Chiemsee entschieden mit Station auf der Fraueninsel. Gestartet sind wir in Prien.
 
Der Hafen vom Schiff aus
 
 Die Herreninsel – besuchen wir beim nächsten mal

 

 

 

 

 Vom Schiff aus kann man einen Blick auf das Schloss auf der Herreninsel werfen

 

 

Die Fraueninsel
 
 
Die Insel Frauenchiemsee, auch und vor allem von den Einheimischen fast immer Fraueninsel genannt, ist nach der Herreninsel die zweitgrößte der drei Inseln im
Chiemsee. Auf der 15,5 ha großen und autofreien Fraueninsel wohnen beständig etwa 300 Einwohner, auf Herrenchiemsee dagegen lediglich einige wenige Personen ganzjährig
 
Das Kloster ist ein Wallfahrtort für die Selige Irmengard (*zwischen 831 und 833 in Regensburg; † 16. Juli 866 in Frauenchiemsee). Der Schädel und die Gebeine von ihr sind seit 2003 in einem gläsernen Schrein in der Klosterkirche. Die Seligsprechung erfolgte 1929 von Pius XI.
 
 Der Eingang in die Kirche
 
 
 

 

 

 

 Das Schild hing im Eingangsbereich vom Restaurant “Zur Linde”, in welchen wir zu Mittag aßen – mit Blick auf den See

 

 

 

Nach unserem Ausflug zum Chiemsee fuhren wir noch ein weiteres Ausflugsziel an: Maria Eck.
Das Kloster Maria Eck ist ein Kloster der Franziskaner-Minoriten in der Gemeinde Siegsdorf. Von dem Panorama-Cafee hat man eine sehr schöne Aussicht bis zum Chiemsee.

Info: http://www.maria-eck.de/

 

 

 

 
Der Ausblick vom Café

Und von dort gings wieder zurück zur Pension, wo wieder einmal ein leckeres Abendessen auf uns wartete 😉

 

Ramsau und Königssee

 
 
Das Wetter hätte nicht besser sein können. Blauer Himmel und Sonnenschein,
welcher die vielen bunten Farben der Wälder noch strahlender leuchten liess. Fast ohne Worte waren wir uns einig, wo es heute hingehen sollte:
Ramsau und Königssee.
 
 
 

Ohne es zu wissen, dürften die meisten von euch die Pfarrkirche St.Sebastian
in Ramsau kennen. Denn diese Kirche ist Bestandteil eines weltbekannten Fotomotives. In Kalendern, auf Postkarten …. wenn Bilder von Bayern zu sehen sind, ist ein Foto diese Kirche sehr oft mit dabei.

 
 
 

 

 
 
Aber auch die Gegend um Ramsau ist sehr malerisch
 

 

 

Das Kehlsteinhaus, erbaut von 1937 bis 1938, ist ein von der NSDAP in Auftrag gegebenes Repräsentationsgebäude, das heute als Berggasthaus genutzt wird. Es
wurde knapp unterhalb des Kehlsteingipfels auf einem Bergsporn (1.820 m) errichtet. Der Kehlstein selbst ist 1.834 m hoch. Im Sommer 1938 nach 13-monatiger Bauzeit fertiggestellt, wurde es im Namen der NSDAP Adolf Hitler zu seinem 50. Geburtstag am
20. April 1939 geschenkt. Hitler selbst suchte es dann jedoch nur etwa zehn Mal auf (die Zahlen schwanken zwischen fünf und dreizehn Mal), weil ihm die Ausflüge dorthin zu zeitaufwendig und riskant waren.

Königssee

In Schönau – Der Weg hinunter zu Hafen

 

Im Hafen kauften wir uns dann die Tickets für die Schifffahrt über den Königssee. Ziel war St.Bartolomä

 

Nochmals die Ablegestelle

Die Schiffsgaragen, welche wir im Verlauf des Tages noch näher kennen lernen durften, dazu aber später.

Seht ihr, wie klar das Wasser ist?

 
 

 

 Die Gedenkstätte

 
 

Etwa nach der Hälfte der Fahrzeit stoppte das Schiff, um den Gästen das berühmte Trompetenecho zu demonstrieren. Früher wurde hier ein Böller abgeschossen, das Echo war dann siebenmal zu hören. Inzwischen ist das mitführen von Schwarzpulver verboten und die Trompete soll nun das Echo zeigen, jedoch ist das nicht siebenmal, sondern nur ein- bis zweimal zu hören.

 
 

 

Nach ca 1/2 Std erreichten wir Bartholomä

 
 

 
 

 
 

 
 

Nina konnte von dem Echo nicht genug bekommen. 

Immer wieder schreie sie HAALLOOOO oder NNIIIINNNAAAAA 

– und freute sich, wenn sie das Echo hören konnte.

 
 
 

 

Bis zum Nachmittag war es ein ganz normaler Ausflug…

 
 

Bis dahin war alles in Ordnung.

Aber dann …..

 
Nina riss sich los, lief zum See, wollte einen Stein in den See werfen – wir konnten garnicht so schnell reagieren, und obwohl wir nur 2 Meter dahinter waren, passierte es …..  Sie fiel in den See …..

In den 3°C kalten See – voll bekleidet natürlich.

Ab da habe ich irgendwie sowas wie einen kleinen Filmriss.

Die Angestellten haben alle so toll reagiert, ich konnte mich garnicht richtig bei all denen bedanken!
Wir haben uns keine Sekunde mit dieser Situation alleine gelassen gefühlt, es war immer jemand da, es wurde uns geholfen, wie eine Kette – von der Insel über dem Bootstransfer bis wir in unserem Auto saßen, und das alles spontan und einfach so!

Vielen Dank dafür !!!!!!!

 
 

Ca 1/2 Stunde, nachdem sie ins Wasser fiel, war Nina schon wieder auf den Beinen. Hose und Schuhe hatte ich zum Glück als Ersatz mit….

 

Einfahrt in die Bootsgarage

Von dort wurden wir mit dem Auto abgeholt und zu unserem Auto gefahren.

Diesen Ausflug werden wir alle wohl niemals vergessen.

 

 
 
 
Ausflug nach Österreich
 
Wir fuhren nach dem Frühstück Richtung Österreich –
zu dem Örtchen Kufstein / Inn

Info -> Website von Kufstein: http://www.kufstein.com/


Wir wollten um 12 Uhr dort sein, um die Heldenorgel zu hören.
Der
Spieltisch der Heldenorgel befindet sich am Fuß der Festung in einem eigenen kleinen Häuschen, in dem man den Organisten seit dem Umbau auch sehen kann. Das etwa 10-minütige Orgelspiel findet täglich um 12 Uhr (in den Monaten Juli und August auch um 18 Uhr) zum Gedenken an die Gefallenen beider Weltkriege statt und ist in der ganzen Stadt zu

hören.
Also warteten wir um 12 Uhr ganz gespannt – und mit etwas Verspätung waren die  ersten Töne zu hören. Einmal gehört ist es ok, noch einmal würde ich nicht nach Kufstein fahren, nur um das zu hören.
 
Später bummelten wir die Strasse entlang, wo auch das Auracher Löchl zu finden
ist. Diese Strasse entlang zu bummeln lohnt sich, sie ist sehr sehenswert.
 
 
 
 
 
Inn
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Nach dem Mittagessen fuhren wir zur Griesneralm.
Der Gastwirt von dem Restaurant, wo wir zu Mittag aßen, hatte uns dies
empfohlen. Er sagte, die Berge seien zum anfassen nah und sehr imposant.
Die Fotos geben das – wie so oft – nicht wieder. Wenn man in diesem kleinen Tal stand und ringsherum die Berge um sich sah – man fühlte sich so klein und es war, als wäre man inmitten eines Fotos, so unwirklich schön war das.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Hütte im Haus. Dort gab es vor der Abfahrt eine kleine Stärkung.
 
 
 
Und von dort gings dann auch wieder zurück zu unserer Pension, denn um 19 Uhr gabs Abendessen ^^
 
 
 
 
 

Mit der Rauschbergbahn auf den Gipfel

 
 
An unserem letzten Tag zeigte sich Bayern von seiner schönsten Seite. Sonnenschein, blauer Himmel, bunte Wälder und schneebedeckte Gipfel. Wir fuhren mit der Rauschbergbahn hoch auf den Gipfel. Der Rauschberg ist ein 1.645 m hoher Berg in den Chiemgauer Alpen bei Ruhpolding. Der Gipfel ist entweder mit der 1953 erbauten Rauschbergbahn oder als leichte Bergwanderung erreichbar. Seit kurzem hat die Rauschbergbahn neue Panorama-Gondeln. Mit der Inzellkart hatten wir freie Fahrt hoch zum Gipfel. Und das hat sich gelohnt! Selbst die Zugspitze konnte man sehen, den Chiemsee und die schneebedeckten Alpen. Unten im Tal war es zwar sonnig, aber sehr frisch und ich dachte, oben auf dem Berg, wo noch mehr Schnee liegt, ist es wohl noch kälter. Also bekam Nina eine Schneehose an, ihre Schneejacke, Schal, Mütze, Handschuhe. Oben angekommen staunten wir nicht schlecht. Es standen dort Strandkörbe, die Sonne schien sehr warm und alle liefen ohne Jacke, viele sogar mit

kurzen Armen über den Aussichtsplatz. Und weil es wirklich warm war, puhlte ich Nina auch nach und nach aus ihren dicken Wintersachen.
Die Rauschbergbahn ist die steilste Seilbahn Bayerns.

 

 

 

Kurzer Blick nach unten…. ganz kurzer Blick 😉

Und als wir oben ankamen, erwartete uns von der Rauschberghausterasse diese unglaubliche Fernsicht

Der See im Hintergrund ist der Chiemsee

 

*g*
 
 

 

Wir liefen etwas den Weg entlang, Richtung Cafee, weil Nina … (O-Ton) “Mama, ich verhungere grad!” (Und das 1 Std nach dem Frühstück, Bergluft macht hungrig ^^)

 

 

 Adams Hand – zeigt Richtung Vatikan

 

 Im Spielehaus vom Rauschberghaus

 

 

 

 Das müsste die Herreninsel sein

 


 

 

 

 

Und dann gings leider wieder ins Tal…. ich hätte noch Stunden oben auf der Terasse sitzen können…

Aber wir mussten ja Koffer packen … leider…

 
 
 Sonstige Fotos von unterwegs
 
 
 
 
 Das war unsere Pension

 

 

 
 Blick aus Markus Zimmer (den aus unserem Zimmer kennt ihr ja inzwischen ^^)
 
 Ninas Schlafplatz
 

 

 Inzell vom Panoramaweg
 
 …. und nocheinmal Inzell
 

 

 

 

 Die Kirche von Inzell…. oben am Tag, unten bei Nacht

 

 

 Für Nachtaufnahmen braucht man ein Stativ wegen der langen Belichtungszeit –
nur sind diese Dinger recht groß und passen nicht in mein Handtäschchen
– also habe ich mir auch mal schnell ein Stativ aus Schnee gebastelt

 

 

 


Der Rauschberg
 
 
 

 

 
 
Tschüss Bayern – wir kommen ganz bestimmt wieder!!!
 
 
 
 
 
 

 

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