Am Mittwoch, 11. Juli 2007 ging es mittags los Richtung ENGLAND! 

Südengland – im Sommer 2007

           PORTSMOUTH AND SOUTHSEA

 

 

Die Hinfahrt
Vor der Abreise musste ich für Nina, damals 7 Monate alt,  einen Reisepass ausstellen
lassen – mit Foto vom Fotografen. Dieser wurde auch während unserer Reise – zusammen mit unseren Personalausweisen – an mehreren Stellen kontrolliert, ein Grenzbeamter hat sich auch Nina sehr genau angeschaut.
Außerdem haben wir bereits in Deutschland unser Geld wechseln lassen.
 
Zu unserer Reise:
 Um 21:00 mussten wir am Hafen in Calais sein… Trotz ausreichend eingeplanter Fahrtzeit (doppelt so lange, als es der Routenplaner vorherberechnet hatte), waren wir Dank etlicher Staus, zähfliessendem Verkehr und Co viel zu spät am Hafen… 10 Minuten vorm Ablegen waren wir auf der Fähre.
Wir verlassen uns nicht mehr auf solche Angaben, planen dann auch schon mal lieber eine Zwischenübernachtung ein, als noch einmal so einen Stress bei der Anfahrt zu haben,….
 
Und dort begann dann für uns der Urlaub.
 
Erst einmal wickelten und fütterten wir Nina. Sie war absolut gut zufrieden. Wir fanden eine Art Kindergarten. Dort waren schon andere Kids am spielen; wir setzten Nina dazu und schauten ihr zu. Sie freundete sich mit einem spanischen Jungen an. Ich ging dann auf das Deck – es war sehr windig – aber ich wollte mir das Ablegen bzw. Calais vom Meer aus ansehen. Und den Sonnenuntergang auf dem Meer.
 
Im Hafen von Calais
 
 
 
 
 
 

Als wir anlegten und vom Schiff fuhren, merkten wir noch nichts vom Linksverkehr. Es gab erst einmal nur diese eine Richtung, und dann wurde man auf die Hauptstrasse geführt, welche aber baulich von der Gegenfahrbahn getrennt war – für die ersten Kilometer zum eingewöhnen. Die Strassenbeläge bzw. die Fahrbahnbegrenzungen waren in verschiedenen Farben beleuchtet.

 
Spät in der Nacht kamen wir in Portsmouth an – und fuhren zuerst zu Alex’ Kumpel.
Wir quatschten noch eine Weile, immerhin haben wir uns lange nicht gesehen, Nina schlief – ich irgendwann auch – und als es Morgen wurde, machten sich die Männer auf  dem Weg – als ersten besorgten sie eine Parkkarte und dann später gingen bzw. fuhren wir zum Hotel und checkten dort ein.
 
 
 
Unser Hostel
PORTSMOUTH AND SOUTHSEA BACKPACKERS LODGE HOSTEL
 
 

Sorry this hostel has closed.

But wait! There are other accommodations in Portsmouth…

 

Edit: Das Hostel wurde im Juni 2014 geschlossen und ist nicht mehr buchbar.
 
 
 

Portsmouth-SOUTHSEA – Der Ort

 
 

Von unserem Hotel konnten wir eines der Wahrzeichen von Portsmouth sehen – den Spinnaker Tower. 

 

 

Spaziergang durch Portsmouth

 

 

 

 

 

 Die typischen Reihenhäuser

 

 

 

 

 

Dieser kleine schöne Park ist direkt am Meer und in der Nähe unseres Hotels – wir waren öfters dort, weil man dort schön spazieren gehen konnte

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 

Der Spinnaker-Tower

Der Spinnaker Tower ist ein 170 m hoher Aussichtsturm im Hafen von Portsmouth; Auf der unteren Aussichtsplattform ist ein Stück Glasboden; man blickt dadurch unter seinen Füßen 100 m in die Tiefe. Für die Öffentlichkeit ist er erst seit Oktober 2005 zugänglich.
 
Eintritt für den SpinnakerTower: Um die 6 £ – so ganz genau weiß ich das nicht mehr

 

 

 

 

 

 

 Am Spinnakertower ist eine schöne Promenade mit Cafes, Restaurants und Shoppingmöglichkeiten

 

 

 

Royal Garrison Church

Die Royal Garrison Church war die Kapelle eines um 1212 gegründeten Krankenhauses, das 1827 abgerissen wurde. Nach einem Volltreffer (1941) blieb nur der herrliche gotische Chor (Early English) mit Laubwerkbossen und Kapitellen erhalten.
 

 

 

Spaziergang am Abend 

 

 

 Die Seebrücke von Portsmouth

 Blick zur Isle of Wight

 

 

 


 ….. andersherum in den Kreisverkehr 😉

 

 


 

 

 

 

 

 

Hier gingen wir am D-Day Museum entlang

Das D – Daymuseum ist in der Nähe vom Southsea Schloss gelegen. Es
wurde 1984 geöffnet, um des 40. Jahrestag zu gedenken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ISLE OF WIGHT

 Samstag – Mit dem Hovercraft zur Isle of Wight
 
Die Isle of Wight ist eine der Südküste Englands vorgelagerte Insel – gegenüber der Stadt Southampton gelegen. Sie ist rund 35 km lang und bis zu etwa 20 km breit. Auf einer Fläche von 381 km² leben rund 138.400 Menschen (2004). Früher gehörte die Insel zur Grafschaft Hampshire, aber seit 1974 ist sie eigenständig. Hauptstadt ist Newport.
 
 
Zu Fuß zum Hafen
 
Dort kauften wir die Tickets (17 £ pro Person) und dann konnten wir schon bald einchecken
ein Bild

Einsteigen – der Buggy kam in eine Kiste außerhalb der Kabine 
Man saß dann wie im Flugzeug – Nina kam zu uns auf dem Schoß
Der Start war das beste: Man spürte, wie das Kissen aufgepumpt wurde, nicht seitengleich ging es dann ziemlich in die Höhe, und dann schien man über den Boden zu schweben. Das Hovercraft machte eine 180° Wendung; recht schnell wie ich fand. Als wir dann vom Land aufs Wasser ‘schwebten’, gab es ein kurzes Ruckeln.
Da es morgens sehr windig war, fühlte sich die Fahrt an, wie mit einem tiefergelegtem Auto über eine Buckelpiste zu fahren. Mein Rücken hat mir die Hinfahrt erst gegen Mittag endlich verziehen…

Ankunft in Ryde


Blick nach Portsmouth

 

Eigentlich wollten wir noch zum Osborne-House
– aber das war uns dann doch zu teuer… knapp 10 £ wollten
die pro Person; exklusive Eintritt für den Park…
Trotzdem Wikipedia-Infos zum Osborne-House: Im Norden der Isle of Wight in East Cowes liegt das Osborne House, der ehemalige Landsitz von Queen Victoria von England, auf dem sie am 22. Januar 1901 in den Armen ihres Enkels Kaiser Wilhelm II., genannt “Kaiser Bill”, starb. Sie kaufte 1845 das “Haus” als private Rückzugsstätte für sich und ihre Familie. Sie ließ das Schloss umfangreich im italienischen Stil umbauen und erweitern. Zum Haus gehören neben mehreren hundert Hektar Land noch einige weitere Häuser wie das Bladon Manor. Im weitläufigen Park wurde als Spielhaus für die Kinder ein Schweizer Berghaus, das Swiss Cottage, gebaut. Ihr Thronfolger King Eduard VII. hatte nach dem Tod seiner Mutter keine sinnvolle Verwendung mehr für das Anwesen. Er schenkte es 1903 der britischen Nation. Es ist seither als Museum für
jedermann zugänglich und befindet sich in einem weitgehend originalen Zustand.
 

Mein persönliches Traumziel der Insel hieß “Alum Bay” und “The Needles”

Und weil die Männer keinen Gegenvorschlag machten, fuhren wir mit dem Bus an die Westspitze der Insel. Die Alum Bay ist eine Bucht im äußersten Westen der Isle of Wight.
Bekannt ist die Alum Bay für ihre Klippen aus farbigen Sand(stein)schichten, die senkrecht zum Meer hinabfallen. Von rot über braun bis hin zu schwarz gibt es dort alle Farben zu finden. Von der Alum Bay aus kann man The Needles per Schiff aus besichtigen. Oberhalb der Alum Bay befindet sich ein kleiner Rummelplatz mit kleinen Karussells und Souvenirläden für Touristen. Ein besonderes Souvenir der Alum Bay sind diese verschiedenen Sandschichten, die man zusammen gepackt in kleinen Gläsern kaufen kann. Von den Klippen führt außerdem ein Sessellift zum Meer hinunter. An dem ca. 5 m breiten Strand ist das Baden fast nicht möglich.
Da wir Nina im Sessellift nicht mitnehmen konnten/ wollten (man ist nur durch einen Bügel gesichert!), beschlossen die Männer, oben zu bleiben und ich fuhr runter zur Alum Bay.
 
 
 

 

 

 
Bilder von unterwegs
Wie bereits geschrieben – die Bilder geben das nicht wieder. 

 

 

 

 

….. so schöööön …… 🙂

 

 
 
 

 Die bunten Felsen der Alum Bay

 
 

 Blick von oben auf die Needles und dem Leuchtturm an der Spitze

 

 

 

Wir besuchten wir das Carisbrooke Castle – nach einem mühseligen Aufstieg…

 
Normannischer Ursprung, erbaut im 11. Jahrh. , Sitz des Inselgouverneurs ; Aufenthaltsort von Charles I. ab 1647. Hier wurde König Charles I. eingekerkert, bevor er ebenfalls enthauptet wurde.
 
 


 

 

 

 
 
Abreise entlang der Südküste
 
Heute hieß es nach ein paar wundervollen Tagen Abschied nehmen von England
 
Am früher Morgen fuhren wir in Portsmouth los.

Da unsere Fähre erst um 18 Uhr in Dover ablegte, fuhren wir statt die Autobahn vom Hinweg dieses mal die Südküste entlang Von den Strassen her war das nicht so schwer, aber die vielen vielen vielen Kreisverkehre auf diesem Weg… Die Orte sind wirklich toll, und immer wieder hatten wir einen atemberaubenden Blick auf die Küste Ein Etappenziel für heute hatten wir aber noch: Eastbourne und Beachy Head

Nach vielen ungezählten Kreisverkehren und einer Strassensperrung wegen irgendeinem Volksfest erreichten wir den Ort; fuhren aber nur durch; denn unser Ziel war ja der “Beachy Head” Was wir beim durchfahren des Ortes gesehen haben, war absolut traumhaft. Feiner weißer Strand, türkis-blaues Meer, Palmengesäumte Promenade. Kaum zu glauben, dass wir wirklich in England sind.
 
Beachy Head ist eine Landspitze an der englischen Südküste in der  Nähe der Stadt Eastbourne in East Sussex. Der Kreidefelsen, der zu dem als South Downs bezeichneten Höhenzug gehört, ist der höchste seiner Art in Großbritannien; er erhebt sich 162 m über den Meeresspiegel. Ihm schließen sich die Seven Sisters genannten
sieben weiteren Kreideklippen an.  Die gute Sichtbarkeit von Beachy Head von der Meerseite hat ihn zu einer Landmarke für Schiffe auf dem Ärmelkanal gemacht. Gleichzeitig stellte der Felsen eine Gefahr für die Schifffahrt dar. 1831 wurde der erste
Leuchtturm am Rande des Kliffs errichtet, das sogenannte Belle Tout Lighthouse. Er musste wegen der Erosion des Felsens 1999 etwa 17 m landeinwärts versetzt werden. Die Funktion des Belle Tout Lighthouse wurde von einem neueren Leuchtturm übernommen, der zu Füßen des Beachy Head im Meer errichtet wurde. Der Felsen ist berüchtigt, weil er oft zum Selbstmord dient.
Nachdem
unser Auto die Höhe erklommen hat, fuhren wir auf dem Parkplatz am Beachy Head. Es war so heiß an dem Tag, das wir keine Lust hatten, viel zu laufen. Also blieben wir bei dem Standard – einmal Aussichtspunkt Beachy Head und zurück.
Wir liefen zu den Kreideklippen an der Küste. Mit einer Höhe von 162 Metern sind die senkrecht abfallenden Klippen wie bereits geschrieben die höchsten Englands. Der rotweisse Leuchtturm wirkt mit seinen 77 Metern sehr klein.
 

 

 

 

 

 

 

 

…. Es war eine schöne Zeit in Portsmouth 🙂 

 

 
 
 
 
 

…. Tschüss Dover, tschüss Südengland ….

 

 

….. hallo Frankreich 🙂


 

 




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